Unendliche Geschichte: Millionenschäden durch „Minderjährige“, die gar keine sind

1. März 2026
Unendliche Geschichte: Millionenschäden durch „Minderjährige“, die gar keine sind
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Erding/Düsseldorf. Es ist skandalös und so wenig ein „Einzelfall“ wie die tägliche Messerattacke: ein junger „Flüchtling“ kam 2016 nach Deutschland und gab sich als Minderjähriger aus. Da er ohne Begleitung reiste, galt er als „unbegleiteter minderjähriger Ausländer“ und erhielt jahrelang üppige staatliche Leistungen. Er absolvierte eine Ausbildung. Später stellte sich anhand neu vorgelegter Dokumente heraus: der Mann war bei der Einreise bereits volljährig.

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Der Landkreis Erding (bei München) forderte daraufhin im Juni 2024 die Kosten für die Jahre 2016 bis 2020 zurück – insgesamt 164.725,61 Euro. Der Empfänger tauchte unter. Das Landratsamt bestätigte den Fall und teilte mit: „Von den entstandenen Kosten wurden bis auf 191,40 Euro (eine offene Krankenabrechnung) bereits 164.534,21 Euro durch den Bezirk Oberbayern an den Landkreis erstattet.“

Der Fall steht nicht allein. Eine Umfrage unter Städten und Landkreisen zeigt: immer wieder werden angebliche Minderjährige entlarvt, die gar nicht minderjährig sind. Die Dunkelziffer dürfte hoch sein. Rückforderungen sind selten. In Düsseldorf etwa wurden im vergangenen Jahr 14 Fälle bekannt, in denen sich die Altersangabe als falsch erwies. Die Stadtverwaltung erklärte, es entstehe „kein finanzieller Schaden“, da der Landschaftsverband Rheinland die Kosten erstatte. Auch dort stellte man keine Rückforderungen und verweist auf das Land.

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Die Gesamtkosten für die Betreuung sogenannter unbegleiteter minderjähriger Ausländer bewegen sich bundesweit im dreistelligen Millionenbereich. Regensburg gab drei Millionen Euro aus, Stuttgart zehn, Köln 28 Millionen. Düsseldorf zahlte 28 Millionen für 470 Jugendliche – fast 60.000 Euro pro Kopf. Die Zuständigkeitsteilung zwischen Kommunen und Ländern verhindert oft, daß zu Unrecht bezogene Leistungen zurückgeholt werden. Der Steuerzahler trägt die Last. (rk)

Bildquelle: suedtiroler-freiheit.com

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