Afghane greift Zeugen Jehovas an: Waren Christen das Angriffsziel?

27. Februar 2026
Afghane greift Zeugen Jehovas an: Waren Christen das Angriffsziel?
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Würzburg. Der tägliche „Einzelfall“ ereignete sich am Montag in Würzburg – und er richtete sich offenbar gezielt gegen das Christentum. Messerstecher des Tages war wieder einmal ein Afghane (35), der am Montagmorgen am Würzburger Hauptbahnhof drei Mitglieder der „Zeugen Jehovas“ an ihrem Informationsstand attackierte. Die 51, 55 und 68 Jahre alten Opfer trugen im Gerangel leichte Verletzungen davon, erlitten jedoch keine Stich- oder Schnittwunden.

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Der Vorfall hätte weit schlimmer ausgehen können, hätten nicht couragierte Passanten beherzt eingegriffen. Unter ihnen befand sich ein Polizist in Zivil, der mit anderen Helfern den Täter überwältigen und bis zum Eintreffen der alarmierten Kräfte festhalten konnte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Afghanen.

Während offiziell über das Motiv des Täters noch Rätselraten herrscht, gibt es verräterische Indizien. Laut einem Polizeisprecher soll sich der 35jährige bereits vor der Tat auffällig benommen haben. In der Innenstadt sei er laut umherschreiend aufgefallen. „Wir wissen derzeit noch nicht, was er von sich gegeben hat“, sagte der Sprecher. Um Licht ins Dunkel zu bringen, werten die Ermittler nun Videomaterial aus und bereiten eine Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen vor.

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Beobachter halten den Angriff auf die Zeugen Jehovas für nicht zufällig. Bei diesen handelt es sich um eine dissidente christliche Sekte – vor allem aber um Christen, die sich in der Öffentlichkeit zu ihrem Glauben bekennen. Das könnte den Zorn des Mannes aus Afghanistan herausgefordert haben, wo die radikalislamischen Taliban mittlerweile wieder alles unter Kontrolle haben.

Würzburg geriet schon einmal wegen eines Anschlags in die Schlagzeilen – im Juni 2021 hatte ein „Flüchtling“ in der Innenstadt wahllos auf Passanten eingestochen. Drei Frauen starben, neun Menschen wurden verletzt. Natürlich wurden dem Täter, wie in den allermeisten vergleichbaren Fällen üblich, „psychische Probleme“ attestiert. (rk)

Image by Michal Renčo from Pixabay

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