Teurer Erfolg: Maduros Festnahme – ein Milliarden-Grab für den Steuerzahler

23. Februar 2026
Teurer Erfolg: Maduros Festnahme – ein Milliarden-Grab für den Steuerzahler
International
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Foto: Symbolbild

Washington. Die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang Januar durch US-Spezialkräfte war militärisch ein Erfolg, finanziell aber verheerend. Der Hubschraubereinsatz, der Maduro und seine Frau aus Caracas brachte, dauerte nur Stunden, doch die Gesamtoperation der Amerikaner in der Karibik verschlang über Monate hinweg Milliarden. Eine Analyse des US-Wirtschaftsnachrichtendienstes „Bloomberg“ und des Center for Strategic and International Studies (CSIS) förderte jüngst entlarvende Zahlen zutage.

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In der Hochphase der Operation zwischen Mitte November und Mitte Januar kostete die Verlegung von Kriegsschiffen in die Karibik täglich mehr als 20 Millionen Dollar. Allein der Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ verschlang 11,4 Millionen Dollar pro Einsatztag (!), hinzu kamen amphibische Einheiten wie die „USS Iwo Jima“. Schiffe, die eigentlich für NATO-Manöver vorgesehen waren, mußten umdirigiert werden – mit Folgen für die Einsatzbereitschaft an anderen Brennpunkten.

Die Gesamtkosten der Operation „Southern Spear“, in die der Maduro-Einsatz eingebettet war, werden auf bis zu drei Milliarden Dollar geschätzt. Die Summen variieren je nach Berechnungsmethode. Die einen rechnen nur die zusätzlichen Tage auf See und die erhöhte Flugzeugnutzung, die anderen beziehen Treibstoff, logistische Unterstützung und personelle Mehrleistungen ein.

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Mark Cancian vom CSIS bringt das Problem auf den Punkt: „Im Haushalt des Verteidigungsministeriums gibt es keine Notfallmittel für unvorhergesehene Operationen.“ Jede Intensivierung von Einsätzen erhöht die Kosten innerhalb desselben Budgets – durch zusätzliche Flugstunden, verlängerte Stationierungen und nachzufüllende Munition.

Das Pentagon wiederum betont, für die Mission seien keine neuen Haushaltsmittel nötig gewesen. Die Schiffe waren ohnehin im regulären Etat eingeplant. Doch im Streitkräfteausschuß des Senats wächst der Unmut. Ein Mitarbeiter sprach von „haushaltspolitischem Rauch und Spiegel“. Eine offizielle Kostenaufstellung liegt bis heute nicht vor. Das könnte die nächsten Anhörungen eskalieren lassen. Letztlich zahlt Trumps außenpolitischen Erfolg der amerikanische Steuerzahler. (mü)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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