Arnsberg gibt sich geschlagen: Aus für die LGBT-Treppe

23. Februar 2026
Arnsberg gibt sich geschlagen: Aus für die LGBT-Treppe
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Arnsberg. Hartnäckigkeit zahlt sich aus: die Stadt Arnsberg zieht Konsequenzen aus wiederholten Farbattacken auf die ins Gerede geratene „Regenbogentreppe“ im Stadtteil Neheim und will das Projekt jetzt einstellen. Gesucht werde nun eine „vandalismussichere“ Alternative, heißt es.

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Schüler des Gymnasiums Laurentianum hatten die Treppe im vergangenen Sommer im Rahmen eines Schulprojekts mit den LGBT-Farben bemalt. Zweimal übermalten Unbekannte die Treppe seither mit den Farben Schwarz-Rot-Gold.

„Heute sind wir aber schlauer“, begründete der Vorsitzende des Bezirksausschusses, Andreas Dieck (CDU), den Stopp. Man würde durch eine erneute Sanierung nur weiter „provozieren“. Zudem fürchtet Dieck Wiederholungstaten und verwies auf die angespannte Haushaltslage – regelmäßige Instandsetzungen seien nicht finanzierbar. Einknicken wolle man aber nicht: „Eine Regenbogentreppe finde ich weiterhin gut.“ Bürgermeister Ralf Bittner sekundierte: „Wir sammeln gerade gute Ideen“ für eine dauerhafte Lösung, über die im März beraten werden soll.

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Der Verein „Offen.Bund.Arnsberg“ zeigt sich empört und bezeichnet die Entscheidung in einem offenen Brief als „Armutszeugnis“. Die Werte Toleranz und Akzeptanz dürften nicht verschwinden, nur weil einige Menschen Dinge anderer zerstörten. Bemerkenswerterweise zeigte der Verein Verständnis für die Nationalfarben: „Uns stört der Nationalstolz nicht. Wir können froh sein, in diesem Land zu leben, und sehen, was das Land für uns macht; diesem Stolz darf auch Ausdruck verliehen werden. Allerdings muß dabei alles seinen ordentlichen Weg gehen!“

Bei der Grünen-Politikerin Verena Verspohl hatte sich das nach der zweiten Übermalung in einem TikTok-Video anders angehört. Sie deutete die Schwarz-Rot-Gold-Aktion als „rechtsextreme Aussage“, die sich „gegen Vielfalt, gegen Queere, gegen Frieden, Freiheit und eine bunte Gesellschaft“ richte und „pro Nationalismus“ sei.

Wie auch immer: sie war erfolgreich – aufdringliche Regenbogenpropaganda bleibt der Öffentlichkeit zumindest in Arnsberg künftig erspart. (rk)

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