Bekennende Muslima: Wird Shabana Mahmood erste islamische Premierministerin?

19. Februar 2026
Bekennende Muslima: Wird Shabana Mahmood erste islamische Premierministerin?
International
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Foto: Symbolbild

London. Im Sommer 2024 warnte der heutige US-Vizepräsident JD Vance, damals noch Senator von Ohio, Großbritannien könnte das „erste wirklich islamistische Land“ werden, das Atomwaffen besitzt. Ganz daneben lag er mit dieser Prophezeiung nicht. Denn mittlerweile gilt die bekennende Muslima Shabaha Mahmood in Westminster als „heiße“ Anwärterin auf die Nachfolge des derzeitigen linken Premierministers Keir Starmer. Die 1980 geborene Juristin aus Birmingham sitzt seit 2010 im Unterhaus und durchlief unter Starmer eine rasche Karriere: erst Lordkanzlerin und Justizministerin, dann Innenministerin. Sollte sie tatsächlich Premierministerin werden, wäre sie die erste Muslima an der Spitze Großbritanniens.

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Aus ihrem Bekenntnis zum Islam macht Mahmood kein Hehl. Gegenüber einem muslimischen Fernsehsender bekannte sie kürzlich: „Der Islam – meine eigene Religion. Wie viele praktizierende Muslime ist mein Glaube das Wichtigste in meinem Leben. Er ist der absolute Antrieb für alles, was ich tue. Ich spüre einen sehr starken Ruf meines eigenen Gewissens, und mein Gewissen ruft mich zu Gott.“

Zugleich rückt ihre Vergangenheit verstärkt in den Blick. Mahmood wird mit pro-palästinensischen und BDS-nahen Positionen in Verbindung gebracht (BDS = „Boykott, Divestment and Sanction“, eine internationale israelkritische Organisation; d. Red.). 2014 beteiligte sie sich an einem Protest gegen israelische Siedlerwaren in Birmingham, 2023 stimmte sie gegen ein Gesetz, das öffentliche Boykotte gegen ausländische Staaten unterbinden sollte.

Nach dem 7. Oktober 2023 verurteilte Mahmood den Hamas-Angriff und bezeichnete die Organisation als terroristisch. Sie forderte die Freilassung der israelischen Geiseln und einen sofortigen Waffenstillstand, kritisierte Israels Gazakrieg jedoch als „intolerabel“ und „unverhältnismäßig“.

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Als Innenministerin zog Mahmood im November 2025 die Asylschraube massiv an – was ihr sogar Beifall von rechts bescherte. Schutz besteht künftig nur noch für zweieinhalb statt für fünf Jahre, regelmäßige Überprüfungen inklusive. Ein Daueraufenthalt ist frühestens nach 20 Jahren möglich. Der Familiennachzug wird drastisch eingeschränkt: Ein automatisches Recht entfällt, Ausnahmen bleiben selten. Wer Angehörige nachholen will, muß zuvor in einen Arbeits- oder Studienaufenthalt wechseln.

Parallel dazu setzt Mahmood auf finanzielle Steuerung. Asylwerber mit eigenem Einkommen oder Vermögen sollen sich stärker an den Kosten beteiligen. Bei Regelverstößen drohen Leistungskürzungen, bei verweigerter zumutbarer Arbeit ebenfalls. Die teuren Asyl-Hotels sollen geschlossen und durch kostengünstigere Sammelunterkünfte ersetzt werden.

Die Kombination aus ihrer religiösen Überzeugung und ihrer Härte in Sachen Asyl macht Mahmood zu einer schillernden Figur im britischen Politikbetrieb. Nicht auszuschließen, daß sie demnächst den angeschlagenen Starmer beerbt – JD Vance hätte dann recht behalten. (mü)

Bild: Pixabay/Gemeinfrei

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