Abschiebungen Illegaler: Deutschland kriegt es einfach nicht hin

14. Februar 2026
Abschiebungen Illegaler: Deutschland kriegt es einfach nicht hin
National
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Foto: Symbolbild

Hannover/Niedersachsen. Nach wie vor gelingt es den deutschen Behörden nicht, Abschiebungen Illegaler ordnungsgemäß durchzuführen: ein Großteil aller angesetzten Abschiebungen scheitert. Neue Zahlen aus Sachsen und Niedersachsen bestätigen das Dauer-Desaster. In Sachsen wurden von 2023 bis 2025 lediglich 2.344 von insgesamt 6.397 geplanten Rückführungen durchgeführt. Das entspricht einer Quote von 60 Prozent gescheiterten Abschiebungen. In Niedersachsen blieben im selben Zeitraum sogar 5.766 von 9.454 angemeldeten Abschiebungen unvollzogen, was einen Mißerfolg von 61 Prozent bedeutet.

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Bereits zuvor war bekanntgeworden, daß auch in Nordrhein-Westfalen über die Hälfte aller geplanten Rückführungen nicht stattfanden – nämlich stattliche 12.404. Die häufigsten Gründe, die die Behörden nennen, sind das Untertauchen der Betroffenen oder die Verweigerungshaltung der Herkunftsländer.

Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, kritisiert das Dauerversagen schon länger. Er forderte bereits im Oktober ein entschlosseneres Vorgehen. „Allein im vergangenen Jahr [2024, d.Red.] hatten wir etwa 53.800 Rückführungen, die von den Ländern bei uns angemeldet wurden. Rund 33.600 dieser Maßnahmen wurden abgesagt, bevor die Person überhaupt an uns übergeben wurde“, sagte er. Die Realität sei, daß viele Aktionen in letzter Minute platzen, „weil Betroffene am Abflugtag untertauchen, plötzlich ein Attest vorlegen oder im Krankenhaus sind“.

Es gibt noch mehr Zahlen: Ende 2025 waren deutschlandweit über 40.000 abgelehnte Asylbewerber zur Ausreise verpflichtet. Allein in Rheinland-Pfalz verschwanden zwischen Juli 2024 und Ende 2025 fast tausend Menschen aus staatlichen Einrichtungen und entzogen sich so der Rückführung. (rk)

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