Budapest. Angesichts der Tatsache, daß das Urteil auch „Lebenslänglich“ hätte lauten können, sind acht Jahre Haft ein vergleichsweise milder Urteilsspruch. So viel kassierte der deutsche Linksextremist Simeon T. alias „Maja“ jetzt vor einem Budapester Gericht. Dieses sah es als erwiesen an, daß er an zwei gewaltsamen Angriffen beteiligt war. Der 25jährige, der sich selbst als „nonbinär“ bezeichnet, kann seine Strafe freilich in Deutschland verbüßen. Die Bundesregierung bestätigte auf Anfrage der Linkspartei eine „völkerrechtlich verbindliche“ Zusage Ungarns zur Rücküberstellung.
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Der mehrere Monate dauernde Prozeß beschäftigte sich mit Vorfällen rund um den „Tag der Ehre“ im Februar 2023, einer Gedenkveranstaltung in Budapest. Linksextreme Schläger aus mehreren Ländern reisten damals an, um vermeintliche politische Gegner zu attackieren. Die Täter schlugen laut Ermittlungen gezielt Personen mit bestimmter Kleidung, wie Tarnhose und Stiefel, mit Teleskopschlagstöcken nieder. Sie schlossen von der Bekleidung auf die „falsche“ Gesinnung ihrer Opfer.
Acht Menschen, darunter auch völlig Unbeteiligte, wurden bei den Überfällen zum Teil schwer verletzt. Überwachungsaufnahmen zeigen einen der Angriffe, bei dem mehrere Vermummte einen Mann von hinten niederschlugen und weiter auf ihn einprügelten, als er bereits am Boden lag. Erst das Einschreiten einer älteren Frau mit Krückstock beendete die Attacke. Die Täter flüchteten, nachdem sie dem Opfer noch Pfefferspray ins Gesicht gesprüht hatten.
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Simeon T. war im Juni 2024 nach Ungarn ausgeliefert worden. Während seiner anderthalbjährigen Untersuchungshaft beklagte er sich mehrfach über die Bedingungen und trat vorübergehend in Hungerstreik. Sein Vater und deutsche Gesinnungsgenossen versuchten erfolglos, Druck für eine Verlegung nach Deutschland aufzubauen. Antifa-Aktivisten begleiteten den Prozeß in Budapest mit lautstarken Protesten.
Simeon T. ist bereits der dritte Verurteilte. Zuvor wurden eine Deutsche zu fünf Jahren und ein weiterer Deutscher zu 22 Monaten Haft verurteilt. Unter den ursprünglich Festgenommenen war auch die heutige EU-Abgeordnete Ilaria Salis.
Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt in einem vertraulichen Schreiben nach dem Urteil vor möglichen linken Vergeltungsaktionen. Neben Sachbeschädigungen seien auch Brandstiftungen, insbesondere gegen Sicherheitsbehörden und ungarische Vertretungen im Ausland, „zumindest in Betracht zu ziehen“. (mü)
Bildquelle: Pixabay/gemeinfrei
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