Streit um neues „Troja“-Filmepos: Helena war keine Schwarze

12. Februar 2026
Streit um neues „Troja“-Filmepos: Helena war keine Schwarze
International
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Foto: Symbolbild

Universal City/Kalifornien. Die „Woken“ können es nicht lassen: schon seit langem treibt auf Theaterbühnen und im Film der Spleen sein Unwesen, weiße Charaktere partout mit schwarzen Schauspielern zu besetzen. Linke sehen darin einen Beitrag zur „De-Kolonialisierung“ des weißen Erbes. Nur: richtiger werden die so erzählten Geschichten dadurch nicht.

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Jetzt hat es eine der ganz großen Erzählungen der westlichen Welt, sozusagen eine ihrer Gründungsurkunden erwischt: Homers Odyssee. Der Stoff wird derzeit von Christopher Nolan für Universal Pictures verfilmt. Sein opulentes Film-Epos, das im Juli in die deutschen Kinos kommen soll, sorgt schon Monate vorher für hitzige Diskussionen. Denn Nolan ließ es sich nicht nehmen, ausgerechnet die „schöne Helena“, die Tochter des Königs Priamos, von der schwarzen, wenn auch oscar-prämierten Schauspielerin Lupita Nyong´o spielen zu lassen. Man erinnert sich: in der letzten großen Verfilmung des Stoffes aus dem Jahr 2004 hatte Starregisseur Wolfgang Petersen die Rolle durchaus adäquat mit der blonden, deutschstämmigen Diane Kruger besetzt.

Kein geringerer als Elon Musk meldete sich mit vehementer Kritik zu Wort und schrieb auf X: „Christopher Nolan hat seine Integrität verloren.“ Musk wirft dem Regisseur – völlig zurecht – vor, die Besetzung sei historisch unangemessen und zerstöre die mythologische Treue. Tatsächlich ist in Homers Text aus dem achten vorchristlichen Jahrhundert ausdrücklich von der „weißarmigen“ Helena die Rede. Das ist nicht nur ein Hinweis auf ihre adlige Herkunft, sondern eben auch auf ihre ethnischen Wurzeln: eine Schwarze war sie mit Sicherheit nicht.

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Man muß unterstellen, daß es Nolan um vordergründige Provokation geht, um die „Dekonstruktion“ überlieferter Bilder. Das ist in der „woken“ Filmbranche nichts Neues. Erst vor wenigen Jahren war ein anderer antiker Stoff willkürlich verfremdet worden: in der Doku-Serie „Queen Cleopatra“ war die ägyptische Königin mit der schwarzen Schauspielerin Adele James besetzt worden. Den Macherinnen, unter anderem Jada Pinkett Smith als ausführende Produzentin, wurde zurecht „Blackwashing“ vorgeworfen. Sogar der ehemalige Leiter der ägyptischen Altertumsverwaltung, Zahi Hawass, hatte das kritisiert und in der Zeitung „Al-Masry al-Youm“ erklärt: „Das ist komplett fake. Kleopatra war griechisch, das heißt, ihre Haut war heller, nicht schwarz.“

Diesen Vorwurf muß sich auch Christopher Nolan gefallen lassen. Zumal er sich bei der Besetzung seiner anderen Hauptrollen durchaus an die homerischen Vorgaben hält: Odysseus wird von Matt Damon, Penelope von Anne Hathaway gespielt. Nur seine Helena schlägt aus der Art. Lupita Nyong’o ist freilich eine ausgewiesene Spitzendarstellerin. Sie gewann 2014 den Oscar als beste Nebendarstellerin für „12 Years a Slave“ und war seither in Erfolgsproduktionen wie „Black Panther“ zu sehen. Nur: eine trojanische Helena ist sie eben nicht. (mü)

Foto: Bild von Anne Austin auf Pixabay/Gemeinfrei

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