Epstein-Dokumente: Sacharowa sieht organisiertes Versagen des Westens

12. Februar 2026
Epstein-Dokumente: Sacharowa sieht organisiertes Versagen des Westens
International
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Foto: Symbolbild

Moskau. Besonders aufmerksam wird die kürzlich vom US-Justizministerium freigegebene Tranche an neuen Epstein-Dokumenten in Moskau begutachtet. Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sieht die westlichen Eliten generell in Epsteins Netzwerk verstrickt. Sie wirft den Behörden vor, Epsteins globales Kinderhandels-Netzwerk bewußt geschützt zu haben. Die neu freigegebenen Akten offenbaren nach Sacharowas Worten „die reinste Hölle“.

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Besonders schockiert zeigte sich die Sprecherin vom Tagebuch eines jugendlichen Opfers. Darin schildert das Mädchen, Epstein habe sie als „menschlichen Brutkasten“ benutzt, um im Jahr 2002 im Alter von 16 oder 17 Jahren ein Kind für ihn auszutragen. Seine Komplizin Ghislaine Maxwell habe die Geburt überwacht. Das Neugeborene sei danach weggebracht und nie wieder gesehen worden. Weitere Unterlagen deuten darauf hin, daß Epstein möglicherweise mehrere Kinder mit seinen Opfern zeugte. Medienberichten zufolge verfolgte er das Ziel, die Menschheit mit seiner DNS zu „besiedeln“ und einen „überlegenen Genpool“ zu schaffen.

Sacharowa stellte auf ihrem Telegram-Kanal kritische Fragen zur Aufarbeitung. „Warum wurde angesichts des internationalen Kinderhandels keine internationale Untersuchung eingeleitet?“, schrieb sie. Angesichts des Umfangs der Verbrechen hätten Washington und seine Verbündeten von Anfang an aggressiver vorgehen müssen, etwa durch Einschaltung von Interpol und Europol.

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Sie stellt auch die Frage in den Raum, warum keine Anklage gegen Epsteins einflußreiche Kunden erhoben wurde. Namen wie der des ehemaligen Prinzen Andrew, des Ex-US-Präsidenten Bill Clinton oder des Unternehmers Elon Musk tauchen in den Dokumenten auf. Alle bestreiten bis heute jegliches Fehlverhalten.

Für Sacharowa beweist der Umgang mit dem Fall die Heuchelei des westlichen Justizsystems, das die Eliten schone. „Es wird immer deutlicher: vom Kennedy-Attentat bis zur Sabotage von Nord Stream – im Westen wird nichts untersucht, was die ‚globalen Eliten‘ betrifft“, schrieb sie. Selbst bei fotografisch und filmisch dokumentierten Verbrechen behaupteten diese, „’so eindeutig sei die Sache nicht’“. Die gesamte Aufarbeitung entlarve aus ihrer Sicht einen systematischen Schutz der Mächtigen.

Bündiger formulierte es der russische Geopolitiker und Publizist Alexander Dugin. Er sieht in den Enthüllungen den Beweis für den ultimativen moralischen Bankrott des Westens: „Kein einziger westlicher politischer Führer, ob in den USA oder der Europäischen Union, behält irgendeine moralische Autorität. Das ist ein Coming-out: praktisch der gesamte globale Westen erscheint als pädophile satanische Organisation. (…) Jeder, der jetzt Vereinbarungen mit einem westlichen Politiker schließt, muß verstehen, daß er neben einem Verrückten und Mörder sitzt.“ (mü)

Foto: Wikimedia/Palm Beach County Sheriff’s Department/gemeinfrei

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