Beaverton/Oregon. Nur noch rund sechs bis sieben Prozent der Weltbevölkerung sind Weiße. Global gesehen sind Weiße eine akut bedrohte Minderheit. Vor diesem Hintergrund ist die vorsätzliche Diskriminierung weißer Menschen ein besonders heimtückisches Verbrechen.
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Genau diesem Verdacht sieht sich der amerikanische Sportriese Nike ausgesetzt. Die US-Antidiskriminierungsbehörde „Equal Employment Opportunity Commission“ (EEOC) prüft derzeit, ob die internen Programme des Konzerns zur Förderung von Vielfalt und Inklusion zu einer systematischen Benachteiligung weißer Beschäftigter geführt haben. Konkret geht es um die Frage, ob weiße Mitarbeiter bei Beförderungen übergangen oder bei Entlassungen überproportional berücksichtigt wurden.
Der Fall ist bereits vor Gericht anhängig. Ein Dokument wirft Nike vor, der EEOC angeforderte Unterlagen und Daten vorenthalten zu haben. Die angefragten Informationen sind für eine abschließende Bewertung der Personalpolitik bei Nike jedoch unabdingbar. Der Konzern kooperiert nach Ansicht der EEOC nicht in ausreichendem Maße.
Der Fall ist symptomatisch für den politischen Gezeitenwechsel in den USA. Unter den Präsidentschaften von Barack Obama und Joe Biden wurden sogenannte DEI-Programme (Diversität, Gleichstellung, Inklusion) deutlich ausgeweitet und als Mittel zum Abbau vermeintlicher Benachteiligungen von Schwarzen, Latinos und anderen Minderheiten nach Kräften gefördert. Die Trump-Regierung hat damit Schluß gemacht. Die von Trump eingesetzte Führung der EEOC verfolgt eine gegenläufige Agenda. Sie drängt staatliche Stellen und private Unternehmen gleichermaßen dazu, ihre DEI-Initiativen zurückzufahren oder abzuschaffen.
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Trump selbst befeuert diesen Kurswechsel immer wieder mit öffentlichen Äußerungen. Auch er vertritt die These, daß weiße Amerikaner – und Weiße allgemein, etwa in Südafrika – heute die Benachteiligten oder sogar Verfolgten seien. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Untersuchung gegen Nike exemplarische Bedeutung. (mü)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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