München. Niemand soll sagen, der Kunde sei machtlos. Das ist er keineswegs. Er muß sich nur Gehör verschaffen. ADAC-Präsident Gerhard Hillebrand hat die Botschaft verstanden: er hat sein Amt niedergelegt. Der Verkehrsclub gibt an, Hillebrand übernehme damit die Verantwortung für einen schweren Imageschaden, den er in einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ Ende letzten Jahres angerichtet hatte.
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Darin hatte sich Hillebrand zur CO2-Bepreisung geäußert, die bekanntlich durch keinerlei objektive Fakten gerechtfertigt ist, aber die Spritpreise seit Jahren völlig unnötig verteuert: „Der ADAC hält die CO2-Bepreisung für ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Leute brauchen den Anreiz, um auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umzusteigen.“ Er ergänzte, es sei richtig, sich Zeit zu lassen und Preisspitzen zu verhindern, „zumal eine Preiserhöhung nur dann positiv wirkt, wenn auch ausreichend Möglichkeiten bestehen, diese mit alternativen Angeboten zu vermeiden“.
Mit diesen Aussagen hatte Hillebrand bei den ADAC-Mitgliedern einen Empörungssturm ausgelöst. Eine Flut von Beschwerden und rund 60.000 Kündigungen flatterten dem traditionsreichen Automobilclub ins Haus. Hillebrand bedauerte, daß seine Worte Verunsicherung und Ärger auslösten sowie der Glaubwürdigkeit des Vereins schadeten. Er sei zu der Einsicht gelangt, „daß es im Interesse des ADAC und seiner Glaubwürdigkeit richtig ist, daraus persönliche Konsequenzen zu ziehen“.
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Eine Vereinssprecherin zeigte sich betroffen über den Mitgliederschwund: „Wir bedauern, daß so viele Mitglieder den ADAC aus Verärgerung verlassen haben.“ Man werde intensiv um die Enttäuschten werben.
Die CO2-Bepreisung hat das Benzin an den Tankstellen zu Jahresbeginn 2026 erneut um bis zu drei Cent je Liter verteuert. Das geht schon seit Jahren so. Dabei ist die CO2-Bepreisung, mit der der Kohlendioxid-Ausstoß beim Autofahren „bestraft“ werden soll, ein reines Ideologieprojekt. Sie rettet weder das Klima noch den Planeten. Die meisten Autofahrer empfinden sie zurecht als Zumutung. (rk)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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Automobilclubs wurden seinerzeit gegründet, um die Interessen der Autofahrer wahrzunehmen – aber nicht um ihnen in den Rücken zu fallen, indem sie Forderungen von Autofahrern gegenüber feindlich gesinnten Parteien übernehmen. Aber genau das hat ADAC-Präsident Gerhard Hillebrand getan und dadurch einen wahren Shitstorm der Mitglieder ausgelöst. Dieser Empörungssturm wurde begleitet von rund 60.000 Kündigungen, weswegen Hillebrand zu der Einsicht gelangte, im Interesse des ADAC sein Amt niederzulegen. Aber er – mal unterstellt, daß er beim Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ bei klarem Verstand war – mußte sich doch denken, daß seine dortigen Äußerungen auf eine breite Empörung nicht nur bei den eigenen Mitgliedern stoßen würden.
Aber die rund 60.000 ADAC-Mitglieder, die gekündigt haben, brauchen zukünftig nicht ohne Mitgliedschaft in einem Autoclub zu bleiben. Seit mehreren Jahrzehnten bin ich Mitglied des Kölner Automobil Club Verkehr (ACV) und damit bislang recht gut gefahren. Auch als Nicht-ADAC-Mitglied kann man die Dienste der ADAC-Pannenhelfer in Anspruch nehmen. Ich bin sicher, daß mein Verein auch für die empörten ADACler eine autofahrerische Heimat sein kann!
Der ADAC hat sich zu einer Grünen Vorfeldorganisation entwickelt und ist „gesichert bepreisungsextremistisch“.
Ganz genau. Das zeigt wie stark Kunden/Bürger sein können.
Die deutschen Bürger sollten sich öfters ihrer Stärke bewusst sein und sich wehren wenn man sie mies behandelt. Gerade gegen Preiserhöhungen (aber AUCH GEGEN ANDERE DINGE!) helfen Beschwerdemails, Beschwerdebriefe, Kündigungen, Protestaktionen, Petitionen und Kaufboykotte.
Sehr richtig! Aber ich würde mir wünschen, daß unsere deutschen Bürger gerade bei regierungsamtlichen Zumutungen sich ihrer Stärken bewußt sind und sich zur Wehr setzen. Ich denke da zuvörderst an die weiterhin stattfindende Zuwanderung von Muslimen nach Deutschland.
Martin Sellner, übernehmen Sie!
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