Hamburg. Gender-Schreibung und woke Sternchen sind keine Marotte linker Kulturfunktionäre mehr, sondern inzwischen ein handfestes Herrschafts- und Einschüchterungsinstrument. Eine frühere Mitarbeiterin des Hamburger Bundesamts für Seeschiffahrt und Hydrographie muß sich derzeit vor dem Landesarbeitsgericht verantworten. Die Behörde hat Berufung gegen ein Urteil eingelegt, das zu ihren Gunsten ausfiel. Auslöser des Streits ist die Weigerung der Frau, ein Dokument zum Strahlenschutz mit Gendersternchen oder Doppelpunkten zu versehen. Sie steht auf dem Standpunkt, daß es für die Gendersprache in amtlichen Schreiben keine Rechtsgrundlage gibt. Außerdem argumentiert sie, die notwendige Klarheit eines amtlichen Fachtextes würde durch die ideologisch geprägte Schreibweise beeinträchtigt.
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Die Vorgesetzten an der Hamburger Behörde zeigten für diese Argumente kein Verständnis. Sie belegten die Mitarbeiterin mit mehreren Abmahnungen und kündigten ihr schließlich. Dagegen wehrte sich die Betroffene vor dem Arbeitsgericht Hamburg. Dieses gab ihr im Oktober 2025 recht und erklärte zwei Abmahnungen sowie die fristlose Kündigung für unwirksam. Die Behörde wiederum akzeptierte ihre Niederlage nicht. Unter der Leitung ihres als CDU-nah geltenden Präsidenten Helge Heegewaldt legte sie Berufung ein und setzt den Rechtsstreit fort.
Die politische Verantwortung für das Bundesamt trägt Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder von der CDU. Seine Behörde führt einen handfesten Kulturkrieg gegen eine Mitarbeiterin, die sich weigert, ein technisches Sicherheitsdokument „gendergerecht“ zu formulieren. (rk)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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