Lawrow halluziniert: Die Ukraine ist ein „antirussisches Projekt“

6. Februar 2026
Lawrow halluziniert: Die Ukraine ist ein „antirussisches Projekt“
International
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Foto: Symbolbild

Moskau. In einem Interview mit türkischen Medien hat der russische Außenminister Sergej Lawrow den Konflikt in der Ukraine erneut als Stellvertreterkrieg mit dem Westen bezeichnet. Auf die Frage, ob Moskau die Krise als umfassenden Konflikt mit dem Westen betrachte, antwortete der Spitzendiplomat unumwunden: „Die Antwort lautet: Ja.“

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Lawrow beschrieb die Ukraine als zentrales Instrument westlicher Politik. „Die Ukraine ist ein Spielball, ein Werkzeug, das der Westen benutzte, um direkt an den Grenzen der Russischen Föderation einen Brückenkopf zu errichten und so unsere Sicherheit unmittelbar zu bedrohen.“ Den Beginn dieser Bestrebungen datierte er bereits auf die Zeit unmittelbar nach der Unabhängigkeit des Landes 1991 zurück. Schon den Maidan-Protesten von 2004 (der sogenannten „orangen Revolution“) habe vor allem europäische, aber auch amerikanische Einflußnahme zugrundegelegen.

Lawrow erinnerte an eine Äußerung des seinerzeitigen belgischen Außenministers vor der dritten Wahlrunde, die Wiktor Juschtschenko zum Sieg verhalf. „Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie der damalige belgische Außenminister vor der dritten illegalen Wahlrunde erklärte, die Ukrainer müßten sich entscheiden, auf wessen Seite sie stünden: auf der Seite des Westens oder Rußlands, auf der Seite Europas oder Rußlands.“ Diese Einmischung zeige, daß es sich nicht um einen zufälligen Nachbarschaftskonflikt handle.

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Der Westen habe eine im voraus geplante „Schlacht“ vorbereitet und finanziert, so Lawrow. Er verwies auf das berühmt gewordene Eingeständnis der früheren US-Vizeaußenministerin Victoria Nuland, die USA hätten fünf Milliarden Dollar ausgegeben, um die Ukraine in ein „antirussisches Projekt“ zu verwandeln. Der Westen betrachte Rußland als Konkurrenten und habe auf einen Zusammenbruch des Landes gehofft, ähnlich dem der Sowjetunion.

Die wahren Absichten des Westens seien unverändert, betonte der Minister. Die Politik stütze sich auf das „Naziregime in Kiew“, das alles Russische per Gesetz zerstören wolle, halluziniert Lawrow. Dazu zähle das Verbot der orthodoxen Kirche. Das Regime habe zudem Denkmäler des gemeinsamen Sieges im Zweiten Weltkrieg beseitigt. (mü)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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