München. Es gibt nicht nur die „Generation Z“, die sich durch ihre wenig ausgeprägte Leistungsbereitschaft bislang wenig Freunde auf dem Arbeitsmarkt gemacht hat. Viele Heranwachsende denken ganz anders und sind durchaus für produktive Lebensentwürfe ansprechbar. Das geht aus einer aktuellen Studie der Allianz-Foundation hervor.
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Demnach wünschen sich viele Jugendliche zwar eine nachhaltige Zukunft, blicken aber zugleich oft nostalgisch zurück. Für zwei Drittel bedeutet Wohlstand mehr als Wirtschaftswachstum: Klimaschutz, Bildung und politische Teilhabe gehören dazu.
Immerhin über ein Viertel, nämlich 28 Prozent, sehnt sich nach einem besseren „Früher“, mit weniger Zuwanderung und traditionellen Geschlechterrollen. Besonders die 30- bis 39jährigen wünschen sich mehr Nationalstolz und weniger „kritische“, also nationalmasochistische Geschichtsbetrachtung.
Die Frustration unter der nachwachsenden Generation ist groß. Rund 40 Prozent fühlen sich politisch übergangen. Fast 60 Prozent empfinden auch ihre eigene Generation als zutiefst gespalten. Diese Spaltung manifestiert sich in gewaltaffinen Tendenzen. Zehn Prozent der Befragten befürworten offen Haß im Netz, illegale Protestformen oder Gewalt gegen Verantwortungsträger. Elf Prozent stimmen teilweise zu.
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Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld. Italien kommt auf fünf, Frankreich sogar auf siebzehn Prozent. Dort befürwortet auch mehr als ein Drittel die Rückkehr zu „alten Gesellschaftsstrukturen“.
Das Engagement der Jugend ist hoch. 97 Prozent handeln individuell durch Wahlen, Konsum oder Spenden. 43 Prozent sind kollektiv in Initiativen oder auf Demonstrationen aktiv. Die politischen Präferenzen verteilen sich zu etwa gleichen Teilen auf links (13 Prozent), Mitte (17) und „rechts“ bzw. „regressiv“ (13).
Für die „Next-Generation“-Studie wurden 2025 junge Menschen zwischen 16 und 39 Jahren in fünf EU-Ländern befragt. In Deutschland leben 23 Millionen Menschen dieser Altersgruppe. (rk)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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