London. Die niederländische Aktivistin und Influencerin Eva Vlaardingerbroek darf nicht nach Großbritannien einreisen. Das Innenministerium in London widerrief dieser Tage ihre elektronisches Visum. Ein Beamter begründete den Schritt gegenüber dem US-Politikmagazin „Politico“ mit der knappen Feststellung, die Anwesenheit der Niederländerin werde als nicht „im öffentlichen Interesse“ betrachtet.
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Vlaardingerbroek, ehedem Mitglied der Partei „Forum für Demokratie“, machte den Vorgang auf X publik. Sie vermutet einen Zusammenhang mit der harschen Kritik, die sie kurz zuvor am linken britischen Premierminister Keir Starmer geübt hatte. Sie warf seiner Regierung vor, „frauenfeindliche“ Inhalte auf X zensieren zu wollen, während sie gleichzeitig tatenlos zusehe, wie „Migrantenbanden britische Mädchen vergewaltigen“. Sie äußerte über Starmer: „Ein böser und verabscheuungswürdiger Mann.“
Die Aktivistin, die unter anderem durch Auftritte in amerikanischen Medien und ihr Gespräch mit Tucker Carlson bekannt wurde, hatte kürzlich an einer Veranstaltung in London teilgenommen. Diese war von dem Islamkritiker Tommy Robinson organisiert worden. Vlaardingerbroek referierte dort über Themen wie Rückführung und den „großen Austausch“ in Europa.
Die Londoner Visa-Verweigerung fällt in eine politisch gespannte Phase. Die US-Regierung unter Donald Trump erhöht den Druck auf europäische Staaten, weil diese Einwanderungs- und Regierungskritiker mit unverhältnismäßigen Mitteln verfolgen und soziale Medien übermäßig regulieren. Der Fall Vlaardingerbroek dürfte Wasser auf die Mühlen Washingtons sein. (mü)
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