Berlin. Der deutsche Fiskus hat den Bürgern 2025 so viel Geld wie nie zuvor abgenommen. Die Gesamteinnahmen aus Steuern und Sozialbeiträgen erreichten eine neue Höchstmarke. Zugleich verbuchte der Staat ein gewaltiges Haushaltsdefizit. Was stimmt hier nicht?
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Die Steuereinnahmen allein überstiegen erstmals die Schwelle von einer Billion Euro. Sie lagen bei 1035 Milliarden, ein Plus von knapp vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Summe erwirtschaftet nicht der Staat, sondern sie wird den Bürgern entzogen. Ungeachtet dieses Rekords schloß das Jahr 2025 mit einem Fehlbetrag von 107 Milliarden Euro.
Die Entwicklung bei den einzelnen Abgaben verlief uneinheitlich. Lohn- und Einkommensteuer legten kräftig zu. Dagegen brachen die Einnahmen aus der Körperschafts- und Gewerbesteuer ein. Die Steuerquote, also das Verhältnis der Steuern zur gesamten Wirtschaftsleistung, stieg auf 23,2 Prozent. Noch deutlicher wuchsen die Sozialversicherungsbeiträge. Ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt erreichte den höchsten Stand seit den neunziger Jahren.
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Zusammen schöpften Steuern und Sozialabgaben 1859 Milliarden Euro ab. Das entspricht unglaublichen 41,6 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Angesichts dieser beispiellosen Belastung wirken jüngste Politikervorwürfe an die Adresse der Bürger, sie arbeiteten zu wenig, wie eine glatte Verhöhung. Bundeskanzler Friedrich Merz fordert die Bürger auf, noch mehr zu arbeiten, und meint, die bisherige Work-Life-Balance sei nicht mehr leistbar; ähnlich äußerte sich der bayerische CSU-Ministerpräsident Söder.
Die Realität belehrt die beiden eines besseren: der fortwährende Fleiß der Leistungsträger hält das Land überhaupt noch am Laufen. Trotz einer Politik, die mit bürokratischen Bürden, hohen Abgaben und absurden ideologischen Vorgaben viele Unternehmer und Fachkräfte vertreibt, pumpt der Staat immer mehr Geld aus der privaten Wirtschaft. Zugleich verschleudert er Milliarden für weltweite Klima- und Sozialprojekte und heizt mit hemmungsloser Schuldenmacherei die Inflation an. Die Rekordeinnahmen des letzten Jahres sind kein Zeichen von Stärke, sondern dokumentieren die unersättliche Gier des Staates. (rk)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
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