Oslo. Diese Nachricht sollte auch hierzulande hellhörig machen: Tausende norwegische Haushalte erhielten am Montag Post von der Armee. Ihnen wurde lapidar mitgeteilt, daß sich das Militär im Falle eines Krieges das Recht vorbehalte, privates Eigentum wie Häuser, Autos und Boote zu beschlagnahmen. Dies diene dem Ziel, „daß die Streitkräfte im Kriegsfall Zugriff auf die für die Landesverteidigung notwendigen Ressourcen haben“. In Friedenszeiten bleiben die Schreiben ohne praktische Folgen. Eine etwaige Beschlagnahmung solle zunächst auf ein Jahr befristet sein.
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Natürlich begründet die Politik die Maßnahme mit der Bedrohung durch Rußland. Norwegen sieht sich besonders gefordert. Das Land ist NATO-Mitglied, grenzt im Norden auf einer Länge von 198 Kilometern an Rußland und teilt mit ihm eine Seegrenze im Arktischen Ozean.
Der Chef der logistischen Organisation des Heeres, Anders Jernberg, macht kein Hehl aus dem Ernst der Situation: „Die Bedeutung der Krisen- und Kriegsvorsorge hat in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen.“ Seiner Einschätzung nach befindet sich Norwegen „in der schwersten sicherheitspolitischen Krise seit dem Zweiten Weltkrieg“. Die gesamte Gesellschaft müsse deshalb „auf sicherheitspolitische Krisen und im schlimmsten Fall auf einen Krieg vorbereitet sein“.
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Die Initiative ist Teil einer umfassenden Krisen- und Kriegsvorbereitung – ganz wie hierzulande. Neben der militärischen wird auch die zivile „Resilienz“ massiv verstärkt. Der Brief der Armee an die Bürger soll die Bevölkerung für den Ernst der Lage sensibilisieren. Man kann darauf wetten, daß sich die Bundesregierung die Steilvorlage aus Oslo nicht entgehen läßt und auch hierzulande schon einmal vorauseilend ihren Anspruch auf das Privateigentum der Deutschen geltend machen wird. Dabei sind Privat-Kfz, Häuser und Boote nur der Anfang. Bekanntlich hat Kanzler Merz schon im Wahlkampf die privaten Bankguthaben der Deutschen ins Spiel gebracht. In Anbetracht der astronomischen Verschuldung wird seine Regierung schlechterdings nicht umhinkönnen, ernstzumachen und die Deutschen zur Finanzierung ihrer Katastrophenpolitik heranzuziehen. (mü)
Bild von Corentin Julliard auf Pixabay
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Europa im Untergang. Alles Fertig gemacht.
Nach Einschätzung des Chefs der logistischen Organisation des norwegischen Heeres, Anders Jernberg, befindet sich Norwegen „in der schwersten sicherheitspolitischen Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, weswegen die gesamte Gesellschaft auf sicherheitspolitische Krisen und im schlimmsten Fall auf einen Krieg – natürlich mit Rußland – vorbereitet sein muß“. (Artikel, dritter Absatz).
Wie mag wohl die norwegische Durchschnittsbevölkerung auf die Ankündigung des Militärs, im Kriegsfalle privates Eigentum zu konfiszieren, reagieren? Kanzler Merz (CDU) hat bereits im Wahlkampf ähnliche Andeutungen gemacht, mit Blick auf die privaten Bankguthaben der Deutschen (mehrere Milliarden Euro). Daß die deutschen Bürger derartige Enteignungen einfach so hinnehmen würden, kann ich mir freilich nicht vorstellen.
Überhaupt ist die Vorstellung westeuropäischer Politiker, Rußland würde nach dem Ende des Ukrainekrieges sich Westeuropa einzuverleiben versuchen, geradezu absurd! Solange ein NATO-Mitglied Putins Rußland nicht provoziert beziehungsweise sich in Provokationen anderer NATO-Mitglieder nicht hineinziehen läßt, hat es von der Atommacht Rußland, für dessen Wirtschaft sich die westlichen Sanktionen wundersamerweise als ein Segen erwiesen haben, nichts zu befürchten. Dies zu begreifen, übersteigt jedoch den denkerischen Horizont nicht weniger NATO-Staaten, Deutschland inbegriffen!