Mullingar/County Westmeath, Irland. Die Freiheit währte nur wenige Tage. Am letzten Mittwoch wurde der irische Lehrer Enoch Burke nach 560 Tagen aus dem Gefängnis entlassen. Sein Verbrechen: er widersetzte sich der Anordnung seiner Schule, einen Schüler mit einem nicht dem biologischen Geschlecht entsprechenden Pronomen anzusprechen.
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Am Montag wurde Burke nun wieder ins Gefängnis zurückgebracht. Er hatte gegen die Auflage des Gerichts verstoßen, sich von seiner früheren Schule, der „Wilson´s Hospital School“, fernzuhalten. Mindestens zweimal soll sich Burke nach seiner Entlassung wieder auf das Schulgelände begeben haben – er betrachtet die Schule nach wie vor als seinen rechtmäßigen Arbeitsplatz. Richter Brian Cregan erließ unverzüglich Haftbefehl.
Burkes Bruder Josiah nennt das Prozedere eine „Justizfarce“. Schon die Entlassung sei taktisches Kalkül gewesen, kein Zeichen von Fairneß. Außerdem ist der zuständige Richter Cregan Kläger und Gutachter in einer Person. Cregan berät das Disciplinary Appeal Panel, gegen das Burke vor dem High Court klagt. Das Gremium hatte im Dezember eine Anhörung abgehalten, die nach Ansicht von Burkes Familie allen rechtsstaatlichen Prinzipien Hohn sprach und sich die Position der Schule zu hundert Prozent zueigen machte.
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Daß Richter Cregan nun ausgerechnet diese Institution juristisch betreut, untergräbt nach Einschätzung von Beobachtern jeden Anschein von Unparteilichkeit. Vielmehr dokumentiere der Fall, wie eng Justiz und Verwaltung bei der Durchsetzung bestimmter gesellschaftlicher Vorgaben kooperieren – etwa, wenn es um die Gender-Ideologie geht.
Der Fall Enoch Burke zieht sich bereits seit 2022 hin, als die damalige Schulleitung die Lehrkräfte dazu verpflichtete, einen „trans“ Schüler mit neuem Namen und dem Pronomen „they“ anzusprechen. Burke, der evangelikaler Christ ist, weigerte sich aus Gewissensgründen, die Anordnung umzusetzen. Diese Position vertritt er nach wie vor. (mü)
Bildquelle: Pixabay
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