Rom. In einer ungewöhnlich deutlichen Ansprache vor den Diplomaten am Heiligen Stuhl mahnte Papst Leo XIV. zur Jahreswende eindringlich zur Umkehr. Der Pontifex wandte sich gegen eine Renaissance kriegerischen Denkens und eine verfälschende politische Sprache, die demokratische Grundsätze aushöhlt.
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„Krieg ist wieder in Mode“, stellte der erste US-amerikanische Papst in seiner traditionellen außenpolitischen Rede fest. Er beklagte, daß eine auf Dialog ausgerichtete Diplomatie zusehends einer Politik weicht, die auf militärische Gewalt setzt. Diese Abkehr bedrohe den Weltfrieden ebenso wie das Fundament des Völkerrechts und der multilateralen Zusammenarbeit. Der Pontifex zeigte sich beunruhigt über die wachsende Neigung von Staaten, ihre außenpolitischen Ziele mit Waffengewalt durchzusetzen. „Ein Eifer für den Krieg breitet sich aus“, äußerte er besorgt. Beobachtern fiel auch seine erstmalige Warnung vor den Gefahren des Dschihad auf, nachdem er die islamistische Bedrohung erst kurz zuvor eher heruntergespielt hatte.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede galt dem Schutz von Ehe und Familie. Der Papst betonte die ethische Verpflichtung, Familien zu stärken, damit sie neues Leben annehmen und umsorgen können. Diese Aufgabe sei gerade in Ländern mit stark sinkenden Geburtenraten vorrangig. „Das Leben ist nämlich ein unschätzbares Geschenk, das sich im Rahmen einer verbindlichen Beziehung entwickelt, die auf gegenseitiger Hingabe und Dienst beruht.“ Aus dieser Überzeugung folge die klare Ablehnung aller Praktiken, die den Ursprung oder die Entwicklung des Lebens verhindern oder mißbrauchen. Dazu zähle ausdrücklich der Schwangerschaftsabbruch, der werdendes Leben beende und das Geschenk des Lebens zurückweise.
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Der Heilige Stuhl zeige sich deshalb tief beunruhigt über Projekte, die grenzüberschreitende Reisen zur sogenannten „sicheren Abtreibung“ finanzieren. Es sei bedauerlich, daß öffentliche Gelder für die Lebensvernichtung flössen, anstatt Mütter und Familien zu unterstützen. Das vornehmliche Ziel müsse weiterhin der Schutz jedes ungeborenen Kindes und die wirksame Hilfe für jede Frau sein, das Leben anzunehmen.
Besonders pointiert kritisierte der Papst die Entwicklung einer verzerrten politischen Sprache. Er warnte vor einer „neuen Orwellschen Sprache“, die unter dem Vorwand der politischen Korrektheit die Freiheit der Meinungsäußerung immer mehr beschneide. Dies zeige sich etwa, wenn das Recht eingeschränkt werde, sich gegen Abtreibung oder Sterbehilfe auszusprechen. „Es ist daher bedauerlich festzustellen, daß insbesondere im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit immer mehr eingeschränkt wird, während sich eine neue Sprache mit Orwellschem Beigeschmack entwickelt, die in ihrem Bestreben, immer inklusiver zu sein, darin mündet, diejenigen auszuschließen, die sich nicht den Ideologien anpassen, von denen sie beseelt ist.“ Diese Entwicklung führe zum Abbau grundlegender Menschenrechte, beginnend bei der Gewissensfreiheit.
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Die in Ton und Inhalt ungewöhnlich deutliche Rede läßt eine neue Entschlossenheit des Papstes erkennen, weltpolitische Fragen und Bruchstellen klar zu benennen. Neben den Warnungen vor Krieg und Sprachmanipulation äußerte er auch Sorge über subtilere Formen religiöser Diskriminierung. Schon wollen Beobachter in Leos Ansprache einen Kurswechsel erkennen: Leo XIV. positioniert sich nicht nur als moralische Instanz, sondern auch als scharfer Kritiker globaler Entwicklungen. Tatsächlich könnte er mit seinem Eintreten für Frieden und Freiheit an die großen Pontifikate des 20. Jahrhunderts anknüpfen. (mü)
Bild von Mihnea Raducu auf Pixabay
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