Washington. Nach dem Friedensnobelpreis sieht das eher nicht aus: US-Präsident Donald Trump will den Verteidigungshaushalt der USA massiv in die Höhe treiben. Auf seinem Netzwerk „Truth Social“ kündigte er dieser Tage an, die Mittel im Jahr 2027 von einer auf 1,5 Billionen Dollar anzuheben. Dies würde eine exorbitante Steigerung gegenüber dem vom Kongreß für 2026 bewilligten Etat in Höhe von 901 Milliarden bedeuten. Der derzeitige Militärhaushalt (für das Finanzjahr 2025) hat ein Volumen von 882,3 Milliarden US-Dollar.
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Wörtlich schrieb Trump in seinem Post: „Das wird es uns ermöglichen, das ‚Traummilitär‘ aufzubauen, auf das wir seit langem Anspruch haben – und vor allem eines, das uns SICHER und GESCHÜTZT hält, unabhängig von jedem Gegner.“ Die Finanzierung solle aus den von ihm verhängten Importzöllen stammen. Diese Einnahmen seien so „enorm“, daß selbst nach der Aufstockung des Militärhaushalts noch Spielraum bleibe, um Staatsschulden zu tilgen und Dividenden an Bürger mit „moderatem Einkommen“ auszuzahlen.
Die Ankündigung ließ die Börsenkurse führender Rüstungskonzerne sofort steigen. Die Papiere von Lockheed Martin gewannen mehr als sechs Prozent, jene von Raytheon fast vier.
Der Vorstoß erfolgte kurz nach der höchst umstrittenen Militäraktion in Venezuela und paßt ins Bild der jüngsten Ambitionen Trumps auf Grönland und womöglich weitere Länder. Nachdem US-Truppen den venezolanischen Präsidenten Maduro und seine Ehefrau direkt aus Caracas entführt hatten, drohte Trump anschließend weiteren Staaten wie Kolumbien, Kuba und Mexiko mit ähnlichen Interventionen. Die geplante Aufrüstung unterstreicht seinen Kurs einer unilateralen und entschlossenen Machtprojektion. (mü)
Bild: US Army/gemeinfrei
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