London. Ein staatlich mitfinanziertes Lernspiel für britische Schulen erhitzt die Gemüter. „Pathways“, gefördert aus Mitteln des staatlichen Anti-Terror-Programms „Prevent“, soll Jugendliche vor Online-Radikalisierung schützen. Kritiker sehen darin jedoch eine Instrumentalisierung, um skeptische Haltungen zur Einwanderung generell zu ächten.
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Die Spieler schlüpfen in die Rolle der Figur „Charlie“, die mit dem neutralen Pronomen „they“ angesprochen wird. In einem College-Alltag trifft sie Entscheidungen zu sozialen Medien, Politik und Migration. Ein Algorithmus bewertet jede Wahl farblich: grün für erwünscht, rot für problematisch. Wer zu oft rot wählt, riskiert eine Meldung an staatliche Präventionsstellen.
Das Spiel manipuliert gezielt: allein das Hinterfragen der Einwanderungspolitik gilt als riskant. Vor Interaktionen mit Gruppen, die „schädliche ideologische Botschaften“ verbreiten, wird gewarnt. Selbst die eigenständige Recherche zu dem Thema wird schon als Schritt in die Radikalisierung gewertet. „Charlie“ kann zum Beispiel auf ein Video stoßen, in dem es heißt: „Muslimische Männer stehlen britischen Veteranen die Plätze in Notunterkünften“ und „Die Regierung verrät weiße Briten, und wir müssen die Kontrolle über unser Land zurückgewinnen.“ Entscheidet sich der Spieler, den Beitrag zu teilen, erscheint der Tadel: „Leider hat Charlie nicht erkannt, daß einige der Gruppen, mit denen sie [sic] interagierte, tatsächlich illegal waren.“
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Die Teilnahme an einer Demonstration gegen gesellschaftlichen Wandel oder der Kontakt zur fiktiven Gruppe „Action for Britain“ führen im Spiel fast zur Festnahme. Die Demo wird später als Aktion beschrieben, bei der es „mehr um Rassismus und Einwanderungsfeindlichkeit als um britische Werte“ ging.
Konsequenzen für das falsche Online-Verhalten reichen von pädagogischen Maßnahmen bis zur prompten Meldung an Anti-Terror-Experten. Entwickelt wurde das Spiel von den Kommunen East Riding of Yorkshire und Hull. Die pädagogischen Begleitmaterialien fordern Lehrer auf, das „lokale Bedrohungsbild extremer rechter Aktivitäten“ zu thematisieren.
Doch dieses „Bedrohungsbild“ steht in seltsamem Gegensatz zu den offiziellen Zahlen. Dem Innenministerium zufolge machten „rechtsextreme“ Verdachtsfälle im „Prevent“-Programm 2024 etwa 19 Prozent aus, islamistische 13 Prozent. Der Geheimdienst MI5 gab sogar an, daß islamistische Bedrohungen 75 Prozent seiner Kapazitäten binden. Ein offizieller Prüfer hatte bereits moniert, „Prevent“ konzentriere sich zu stark auf rechte Strömungen. (mü)
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Eine ziemlich perfide und verlogene Umerziehungspropaganda gegen die eigene Identität. Aber von linken Pädagogen und einer „Weltordnung“-hörigen Staatsmacht ist in England – ebenso wie hierzulande – nichts anderes zu erwarten.