Unternehmen „Weserübung II“? Bundeswehr landet mit 13 Mann auf Grönland

16. Januar 2026
Unternehmen „Weserübung II“? Bundeswehr landet mit 13 Mann auf Grönland
International
0
Foto: Symbolbild

Berlin/Nuuk. Nach der geplanten militärischen Konfrontation mit Rußland nimmt sich die Bundeswehr ein weiteres ambitioniertes Ziel vor: Grönland – dort soll im Verbund mit anderen NATO-Partnern wie Dänemark den USA die Stirn geboten werden.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Nein, das ist keine Satire: ein erster Erkundungstrupp der Bundeswehr soll am Donnerstag in das autonome dänische Hoheitsgebiet reisen, bestätigte ein Regierungssprecher gegenüber Reuters. Es handelt sich um exakt 13 (in Worten: dreizehn) Bundeswehrangehörige, die vom 15. bis 17. Januar vor Ort sein sollen.

Die Mission erfolgt auf ausdrückliche Einladung Dänemarks. Die Koordination liegt bei Kopenhagen, nicht bei den NATO-Strukturen. Der Grund: die nordischen NATO-Staaten unterstehen dem Kommando im amerikanischen Norfolk. Die beteiligten Länder wollen den Einsatz aber ohne Beteiligung der USA organisieren und sich nicht in die Karten schauen lassen. Schließlich könnte man US-Truppen schon bald mit scharfem Schuß gegenüberstehen. US-Präsident Donald Trump hat unmißverständlich klargemacht, daß er Grönland für die USA erwerben will – entweder auf dem Verhandlungsweg, notfalls mit Gewalt.

Ein Airbus A400M soll das Bundeswehrteam nach Nuuk bringen. Ziel ist, „die Rahmenbedingungen für mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks bei der Gewährleistung der Sicherheit in der Region zu erkunden, beispielsweise für Fähigkeiten zur Seeraumüberwachung“.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Die Aktivitäten sind ein Signal der Solidarität an die Adresse Dänemarks. Kopenhagen kündigte an, als Reaktion auf die amerikanischen Drohungen die militärische Präsenz in und um Grönland auszubauen. Dazu gehören zusätzliche Patrouillen, Übungen und eine intensivierte Zusammenarbeit mit Verbündeten. Auch andere europäische Staaten sind bereits involviert. Schweden entsandte Offiziere im Rahmen der dänischen Übung „Operation Arctic Endurance“. Frankreich will am 6. Februar ein Konsulat in Grönland eröffnen. Auch das wird in Washington großen Eindruck machen. (mü)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert