Silvester wie im Bürgerkrieg: Getötete, Verstümmelte und Hunderte Festnahmen

8. Januar 2026
Silvester wie im Bürgerkrieg: Getötete, Verstümmelte und Hunderte Festnahmen
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Berlin. Die Zeiten, in denen die Jahreswende entspannt und gutgelaunt mit einem Gläschen Sekt gefeiert wurde, sind vorbei. Heute liest sich die Silvesterberichterstattung der Medien wie ein Frontbericht. Es gab Tote und Verletzte. Zwei junge „Männer“, beide 18 Jahre alt, kamen in Bielefeld durch selbstgebastelte Pyrotechnik ums Leben. Bei Rostock riß ein explodierender Böller einem 23jährigen die linke Hand ab. Ein 16jähriges Mädchen erlitt in Leipzig schwere Handverletzungen. Das Berliner Unfallkrankenhaus meldete 30 Patienten „mit zum Teil schweren Handverletzungen mit Teil- oder kompletten Amputationen von Fingern oder Teilen der Hand“. Für die nächsten Tage wird mit noch steigenden Zahlen gerechnet.

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Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr standen bundesweit im Großeinsatz. Nach den Attacken der Vorjahre waren die Beamten in vielen Städten verstärkt präsent. Allein in Berlin sicherten 4.300 Polizisten die größte öffentliche Feier am Brandenburger Tor; weitere große Partys fanden in Hamburg am Hafen und in der Münchner Innenstadt statt.

Der Berliner Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) stellte klar: „Der Spaß endet, wenn Menschen angegriffen werden.“ Die Lage in der Hauptstadt schätzte die Polizei nach ersten Erkenntnissen zwar als weniger problematisch ein als in den Vorjahren. Dennoch wurden Beamte wiederholt mit Böllern und Raketen angegriffen. 24 Polizisten erlitten leichte Verletzungen, etwa durch Knalltraumata oder bei Gegenwehr. Rund 400 Verdächtige wurden vorübergehend festgenommen, kiloweise illegales Feuerwerk beschlagnahmt. Über die Nationalitäten der Tatverdächtigen verlieren die etablierten Medien kein Wort.

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In Hamburg mußten zehn Polizisten ihren Dienst nach Verletzungen abbrechen. Einsatzkräften wurden auch hier Böller nachgeworfen. In Leipzig, wo dpa-Reporter von mehreren Feuern in der Innenstadt berichteten, richtete die Polizei unter anderem im bekannten Brennpunkt Connewitz Straßensperren ein.

Der unabhängige Journalist Boris Reitschuster sieht in der abwiegelnden Berichterstattung der meisten Mainstream-Medien einen schweren Fall von Realitätsverlust: „Ich höre sie buchstäblich, all die ´Verdränger´, wie ich sie nenne, die aber hier kaum mitlesen: Man soll das nicht zuspitzen, auch früher habe es beim Jahreswechsel Straftaten gegeben. Kulminierend kann man das zusammenfassen in einer Wortkombination, die ich heute in den Staatsmedien wieder und wieder gefunden habe, vor allem auch in Überschriften, und die ein Offenbarungseid ist, den nur leider viel zu wenige als solche erkennen: ´Überwiegend friedlich´. (…)

Mein Verdacht ist: sie durchschauen sie sehr wohl. Aber sie greifen diese Beruhigungspillen begierig auf, um ihre Angst zu zügeln, um weiter zu verdrängen. Genauso wie ein Herzpatient im fortgeschrittenen Stadium, der sich über durchsichtigen Trost vom Arzt freut – statt ihn als das zu begreifen, was er ist: ein Zeichen der Ausweglosigkeit.“ (rk)

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