Vorwärts ins Deppenzeitalter: Niedersachsen streicht schriftliches Dividieren

29. Dezember 2025
Vorwärts ins Deppenzeitalter: Niedersachsen streicht schriftliches Dividieren
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Hannover. Der Bildungsstandort Deutschland befindet sich im freien Fall. In Niedersachsen soll jetzt das schriftliche Dividieren aus dem Lehrplan der Grundschulen verschwinden. Ab dem Schuljahr 2026/27 werden Schüler die Rechenart nicht mehr erlernen, auch der Umgang mit Kommazahlen wird stark beschnitten. Statt dessen setzt das rot‑grün geführte Kultusministerium auf „halbschriftliche“ Verfahren. Kommazahlen sollen nur noch im Zusammenhang mit Geldbeträgen behandelt werden. Den künftigen Schulabgängern, bei denen es sich zu einem Gutteil um Migrationshintergründler oder Ausländerkinder handelt, kommt das vermutlich entgegen – sie finden sich erfahrungsgemäß schon bald nach der Schule in einschlägigen Milieus, in denen es um viel Geld geht. Mehr müssen sie nicht wissen.

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Die offizielle Begründung des Kultusministeriums für den Kahlschlag lautet, das schriftliche Dividieren sei „zu komplex“ und „fehleranfällig“ (!). Eine glatte Kapitulation vor der Kernaufgabe der Schule: jungen Menschen Fertigkeiten zu vermitteln, nicht, sie vor Anstrengung zu bewahren. Verantwortlich zeichnet die grüne Kultusministerin Julia Willie Hamburg.

Der niedersächsische Bildungs-Rückzug steht nicht isoliert da, sondern stellvertretend für eine langjährige Entwicklung, in der konkrete Wissensvermittlung zugunsten vager „Kompetenzen“ zurückgedrängt wird. Die Folge ist eine systematische Verwässerung verbindlicher Bildungsinhalte. Eltern und Lehrer warnen vor den Konsequenzen. Fehlt den Kindern solides Grundlagenwissen, verlagern sich die Probleme zwangsläufig in die höheren Klassen, in die Berufsausbildung und an die Hochschulen.

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Dabei steigt der Anteil von Schülern, die mit fehlenden sprachlichen und mathematischen Basiskenntnissen kämpfen, ohnehin stetig an. Mit ihrem Verzicht auf das Dividieren verstärkt die niedersächsische Landesregierung diesen Trend geradezu mutwillig. Sie demotiviert leistungsstarke Schüler und überläßt die Schwächeren sich selbst.

Wer das schriftliche Dividieren als zu schwierig abschafft, opfert einen fundamentalen Baustein des Denkens und Lernens. Es geht um eine Schlüsseltechnik der Logik. Fällt sie weg, bleibt eine Lücke, die später kaum mehr zu schließen ist. Das Kultusministerium in Hannover kann sich rühmen, den Bildungsnotstand im früheren Land der Dichter und Denker ein gutes Stück vorangebracht zu haben. (rk)

Bildquelle: Pixabay

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