Eklat in der Corona-Enquete-Kommission: Drosten will sich an nichts erinnern

26. Dezember 2025
Eklat in der Corona-Enquete-Kommission: Drosten will sich an nichts erinnern
National
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Foto: Symbolbild

Berlin. In der Corona-Enquete-Kommission des Bundestags kam es am 1. Dezember 2025 zu einem scharfen Schlagabtausch. Der Virologe Dr. Christian Drosten, während der Corona-„Pandemie“ das allgegenwärtige „Experten“-Sprachrohr der Bundesregierung, verweigerte dem von der AfD geladenen Sachverständigen Prof. Stefan Homburg die Antwort und attackierte ihn persönlich.

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Thema der Sitzung waren „Vorsorge, Krisenpläne und Frühwarnsysteme“. Drosten stand im Fokus der Befragung, insbesondere durch die AfD. In seinem Eingangsstatement unterstellte er, die Debatte verrenne sich heute in „kleinteilig diskutierten Werten“. Die eigentliche Gefahr sei die dynamische Entwicklung der Pandemie gewesen. „Die Effizienz der deutschen Pandemiekontrolle“ sei international anerkannt worden. Ohne durchgreifende Maßnahmen hätten sich zu Beginn „unvorstellbar hohe Patienten- und Sterbezahlen“ ergeben.

Homburg konterte in der ersten Fragerunde direkt. Er wollte wissen, ob Drosten bei seiner Meinung bleibe, Deutschland habe mit Lockdowns Zehntausende gerettet. „Ja selbstverständlich“, antwortete Drosten und verwies auf Vergleiche mit England und Schweden, wo anfangs eine fünffach höhere Sterblichkeit geherrscht habe.

Dann konfrontierte Homburg den Virologen mit dessen eigenen, widersprüchlichen Äußerungen vom März 2020. Drosten habe Corona zunächst als „eine milde Erkrankung“ bezeichnet, die für den Einzelnen „eigentlich gar kein Problem“ sei – um jedoch wenige Tage später in der Bundespressekonferenz zu erklären: „Auch Jüngere sterben an dieser Erkrankung. In Afrika werden wir Bilder sehen, in der Zeit zwischen Juni und August im Sommer, die wir nur aus Kinofilmen kennen, aus reinen Phantasie-Filmen. Da wird es Szenen geben, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.“

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Hier eskalierte die Situation. Drosten griff Homburg an: „Ja, Herr Homburg, jetzt haben Sie fast die gesamte Zeit der Befragung für eigene Behauptungen verwendet.“ Ihm bleibe „keine Zeit mehr für die Beantwortung Ihrer komplexen Fragen, die auch mit persönlichen Unterstellungen einhergehen“. Homburg erwiderte, Drosten habe noch 90 Sekunden Zeit. Der Virologe ignorierte das und sprach erneut über Schweden.

Als Homburg eine Antwort auf die Afrika-Äußerung verlangte, schaltete sich Sitzungsleiterin Franziska Hoppermann ein: „Lassen Sie doch bitte einmal den Sachverständigen und Experten einmal ausreden.“ Sie stellte klar: „Fragen zu beantworten hat man in einem Untersuchungsausschuß und nicht in einer Enquete-Kommission.“

Drosten erklärte nur: „Also Herr Homburg, ich kriege das jetzt gar nicht mehr zusammen. Das ist so verwirrend, was Sie hier vortragen, das sind so unterschiedliche Dinge, die miteinander gar nicht zu tun haben.“ Er ging erneut nicht auf die konkrete Frage ein, sondern wiederholte sein Argument zur schwedischen Übersterblichkeit. Die von Homburg geforderte Stellungnahme zu den drastischen Afrika-Aussagen blieb aus – ein enttäuschender Abgang für einen der prominentesten deutschen Corona-„Experten“, der während der „Pandemie“ monatelang als offizielles Orakel gehandelt wurde. (rk)

Bild: Pixabay/Gemeinfrei

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