Thüringen vor der Wende: AfD stärker als alle drei Regierungsparteien

18. Dezember 2025
Thüringen vor der Wende: AfD stärker als alle drei Regierungsparteien
National
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Foto: Symbolbild

Erfurt. Die politische Landschaft in Thüringen kommt seit der Landtagswahl im letzten September nicht mehr zur Ruhe. Eine neue Insa-Umfrage offenbart einen massiven Vertrauensverlust für die sogenannte Brombeer-Koalition. Gleichzeitig kann sich die von Björn Höcke geführte AfD mit 39 Prozent über ein neues Umfragehoch freuen. Sie liegt damit deutlich vor den drei Regierungsparteien CDU, SPD und Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zusammengenommen.

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Der Absturz der Koalition trifft vor allem den jüngsten Koalitionspartner. Das BSW fällt auf sieben Prozent, den tiefsten Wert seit der Wahl mit 15,8 Prozent. Der Zuspruch für die Wagenknecht-Partei schmilzt rapide dahin, weil das Regierungsbündnis den Kurs der vorherigen rot-rot-grünen Koalition im wesentlichen weiterführt. Die CDU behauptet sich mit 24 Prozent nahezu stabil. Die SPD verharrt bei sechs Prozent. Insgesamt kommen die drei Koalitionspartner nur noch auf 37 Prozent, ein Minus von 8,5 Prozent gegenüber dem Wahlabend im September 2024.

Die enttäuschten BSW-Anhänger wechseln nun in hellen Scharen direkt zur Konkurrenz. Die Linkspartei profitiert mit einem leichten Zuwachs auf 14 Prozent kaum. Der große Gewinner ist eindeutig die AfD, die sich um 6,2 Prozent verbessert und die CDU nunmehr um satte 15 Prozent überflügelt.

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Die regierende Minderheitskoalition verfügt über 44 der 88 Landtagssitze und wird von der Linkspartei geduldet. Für eine eigene Mehrheit fehlen ihr zwei Sitze. Die absolute Mehrheit der Sitze erfordert 46 Prozent. Diese Marke würden AfD und BSW zusammen erreichen. Eine Regierung gegen die AfD hätte ein Bündnis aller vier anderen im Parlament vertretenen Parteien zur Voraussetzung. Die Grünen würden derzeit an der Fünfprozenthürde scheitern. Die FDP ist in der Erhebung nicht mehr meßbar.

Dieser Trend beschränkt sich im übrigen nicht auf Thüringen. Die AfD verzeichnet in Mitteldeutschland insgesamt enorme Zuwächse: 40 Prozent in Sachsen-Anhalt, 38 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und 35 Prozent in Brandenburg. In Sachsen, wo es seit einem halben Jahr keine neue Umfrage gibt, stand sie zuletzt ebenfalls bei 35 Prozent. (rk)

Bildquelle: Pixabay/NakNakNak

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