Cottbus. An der Regine-Hildebrandt-Grundschule in Cottbus herrschen Angst und Gewalt. In einem offenen Brief prangerten verzweifelte Eltern jetzt eine völlig außer Kontrolle geratene Lage an. Kinder würden geprügelt, bedroht und mit Reizgas attackiert.
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„Ein Kind wurde derart heftig angegriffen, daß Rippenprellungen und eine Gehirnerschütterung diagnostiziert wurden“, heißt es in dem Schreiben. Weitere Vorfälle betreffen Sprühattacken mit Reizgas und Erpressungen. Mitschüler drohten: „Wenn du etwas sagst, bekommst du Schläge.“ Die Folgen sind schwerwiegend. „Viele unserer Kinder gehen inzwischen mit großer Angst und typischen Symptomen wie Bauchschmerzen in die Schule“, so die Eltern.
Als Hauptursache benennt der Brief unmißverständlich migrationsbedingte Probleme. Denn stattliche 43 Prozent der 464 Schüler haben einen Migrationshintergrund. Sprachbarrieren führten zu Unklarheiten über Regeln. „Hinzu kommen in Teilen patriarchale Strukturen in einzelnen Familien“, die autoritäre Rollenbilder verstärkten.
Trotz der Präsenz eines Sicherheitsdienstes ist die Lage außer Kontrolle. Zunächst habe es eine geringfügige Beruhigung gegeben. „Nach wenigen Wochen verpuffte die Wirkung nahezu vollständig, und es kam erneut zu einer Häufung schwerwiegender Vorfälle.“
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Die Eltern fordern ein entschlossenes Durchgreifen der Politik. „Wir bitten Sie ausdrücklich, sich in dieser Frage nicht hinter der Aussage ‘Die Rechtslage läßt es nicht zu‘ zu verstecken“, appellieren sie an die kommunalen Verantwortungsträger. Konkret verlangen sie eine Stärkung des Sicherheitspersonals, konsequente Ordnungsmaßnahmen und mehr Schulsozialarbeiter. „Wir haben keine Kraft mehr für Ankündigungspolitik.“
Die Stadt Cottbus bestätigte inzwischen, daß der Brief bekannte Probleme aufgreife. Man stehe mit der Schulleitung in Kontakt. Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD) hatte bereits im August eingeräumt, Probleme seien zu lange „einfach hingenommen“ worden.
Die Eltern planen nun eine Konferenz. Das Thema könnte auch Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD) auf den Plan rufen. Dieser hatte Deutschkenntnisse als „entscheidenden Schlüssel“ bezeichnet und eine Umverteilung von Kindern mit Sprachdefiziten auf andere Schulen nicht ausgeschlossen. Aber auch er ist gegen Realitätsblindheit nicht gefeit – noch zum Schuljahresbeginn verkündete sein Ministerium: „Der Start in das neue Schuljahr verlief in der ersten Woche störungsfrei.“ (rk)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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