Schweizer sagen Nein: Keine Erbschaftssteuer für Wohlhabende

10. Dezember 2025
Schweizer sagen Nein: Keine Erbschaftssteuer für Wohlhabende
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Bern. Die Schweiz bleibt auch weiterhin ein Paradies für große Vermögen. In einem Volksentscheid lehnten die eidgenössischen Stimmbürger eine Erbschaftssteuer für Millionäre klar ab. 78,3 Prozent votierten gegen den Vorschlag der Jungsozialisten.

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Diese hatten eine Abgabe von 50 Prozent (!) auf Erbschaften über 50 Millionen Franken gefordert. Betroffen wären schätzungsweise 2.500 Steuerpflichtige mit einem Gesamtvermögen von rund 500 Milliarden gewesen. Jährlich hätten bis zu vier Milliarden Franken in die Staatskasse fließen können. Geplant war, das Geld für Klimaschutzprojekte einzusetzen.

Ein breites Bündnis aus Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden kämpfte erfolgreich gegen die Vorlage. Sie warnten vor einer Abwanderung Wohlhabender und sinkenden Gesamtsteuereinnahmen. Die Schweiz riskiere ihren Spitzenplatz als Vermögensverwaltungszentrum. Analysen der Boston Consulting Group sehen das Land bereits in diesem Jahr seinen Spitzenplatz verlieren.

Juso-Chefin Mirjam Hostetmann hatte zuvor die Superreichen direkt angegriffen. Die zehn vermögendsten Familien des Landes emittierten ebenso viel wie 90 Prozent der Bevölkerung. Nach der deutlichen Niederlage führte sie das Ergebnis auf die finanzielle Übermacht der Gegner zurück: „Die Gegner führten seit einem Jahr eine massive Kampagne und hatten ein zehnmal höheres Budget als wir. Das Resultat erstaunt deshalb nicht wirklich.“

Der Ausgang bestätigt den Status quo. In den meisten Kantonen bleiben Ehegatten und direkte Nachkommen von der Erbschaftssteuer befreit. Für entferntere Erben gelten kantonale Regelungen. (mü)

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