Washington/Pretoria. Nicht nur Rußland, sondern jetzt auch die Vereinigten Staaten haben die noch in Südafrika verbliebenen weißen Afrikaaner zur Übersiedlung eingeladen. Hintergrund ist, daß die von niederländischen Zuwanderern abstammenden Buren seit dem Ende der Apartheid in den achtziger Jahren im heutigen Südafrika einer beispiellosen Diskriminierung ausgesetzt sind. Tausende weißer Farmer sind in den letzten Jahrzehnten ermordet worden, Tausende haben das Land bereits verlassen. Zuletzt hat die schwarze Regierung am Kap der Guten Hoffnung auch noch ein Gesetz zur entschädigungslosen Enteignung von Land auf den Weg gebracht – die Betroffenen wären wiederum die burischen Farmer.
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Schwarze Aktivisten hatten die Umverteilung des Landes schon länger gefordert. Der linke südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa erklärte, das Gesetz solle einen „gerechten und fairen Zugang zu Land gemäß der Verfassung“ gewährleisten. Washington reagierte darauf mit der Streichung aller Finanzhilfen, die Südafrika bislang von den USA erhielt. Erst kürzlich erklärte US-Außenminister Rubio den südafrikanischen Botschafter in den USA darüber hinaus zur persona non grata.
US-Präsident Trump erließ im Februar eine Exekutivanordnung, die Afrikaaner als Opfer „ungerechtfertigter rassischer Diskriminierung“ anerkennt. Als Reaktion darauf versammelten sich mehrere Tausend weiße Südafrikaner vor der US-Botschaft in Pretoria, um Trump ihre Unterstützung zu zeigen. Einige hielten Plakate mit der Aufschrift: „Herr Donald Trump, vielen Dank“.
Neil Diamond, Präsident der südafrikanischen Handelskammer in den USA, teilte unterdessen mit, daß 67.042 Afrikaaner bereits Interesse an einer Übersiedlung in die USA bekundet hätten. Bei den Interessenten handle es sich meist um Vertreter der jüngeren Generation, die häufig Kinder zu versorgen hätten und keine Perspektive mehr in Südafrika sähen. (mü)
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