Berlin. Mit dem Ergebnis der Bundestagswahl vom 23. Februar haben sich in den letzten Wochen auch Politikwissenschaftler und Soziologen eingehend beschäftigt und sind zu interessanten Befunden gelangt. Für sie steht inzwischen fest: die alten Volksparteien, vor allem Union und SPD, haben ausgedient, während die AfD auf dem besten Weg ist, sie zu beerben.
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Einer Untersuchung der „Welt“ zufolge haben die beiden bisherigen Großparteien vor allem bei den ärmeren Bevölkerungsschichten massiv Federn lassen müssen – zugunsten der AfD. Besonders in einer Reihe westdeutscher Wahlkreise ist dieser Trend erkennbar. Das ist umso bemerkenswerter, als die Hochburgen der AfD bislang vor allem in Mitteldeutschland lagen.
Das scheint vorbei. In der Pforzheimer Oststadt, einem traditionell eher sozial schwächeren Stadtteil, kam die AfD auf 33,5 Prozent – für westdeutsche Verhältnisse ein sensationeller Wert. Für die bisherigen „Volksparteien“ stimmten hier und in anderen vergleichbaren Wahlkreisen nur noch rund die Hälfte der Wähler, in Mitteldeutschland sogar nur noch etwa ein Drittel, während die Ränder am linken und rechten Rand des Spektrums deutlich zulegten. Die Linke etwa erhielt in einigen Berlin-Neuköllner Bezirken bis zu 40 Prozent der Stimmen. In sozial eher benachteiligten Wahlkreisen in Thürigen und Mecklenburg-Vorpommern kam die AfD auf bis zu 47 Prozent.
Umgekehrt schnitten CDU und CSU vor allem in wohlhabenderen Bezirken in Westdeutschland gut ab, so in einigen Kölner Stadtteilen, wo sie auf über 50 Prozent kam. Damit hat sich die frühere Volkspartei CDU als neue Partei der Besserverdienenden etabliert.
Noch erstaunlicher ist der Umstand, daß die AfD ausgerechnet auch in Wahlkreisen mit hohem Migrantenanteil punkten konnte, so zum Beispiel in Duisburg-Marxloh, wo es kaum noch deutsche „Ureinwohner“ gibt. Auch in der Pforzheimer Oststadt mit ihrem hohen Anteil an Rußlanddeutschen lag die AfD vorn.
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Auch die SPD hat ihre Zeit als große Volkspartei hinter sich. Sie stürzte in Westdeutschland nicht selten im zweistelligen Bereich ab und erreichte in vielen sozial schwächeren Bezirken nur noch Werte um bis zu 15 Prozent – ein Indiz dafür, daß die frühere Arbeiterpartei heute den Kontakt mit den Ärmeren verloren hat.
Die Wählerlandschaft, das zeigen solche Befunde, ist massiv im Umbruch begriffen. Die Zukunft muß zeigen, ob es der AfD gelingt, sich dauerhaft als neue Volkspartei zu etablieren.
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