„Radikale und Marxisten“: Trump will das Bildungsministerium auflösen

15. März 2025
„Radikale und Marxisten“: Trump will das Bildungsministerium auflösen
International
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Foto: Symbolbild

Washington. US-Präsident Donald Trump macht kein Hehl daraus, daß es MAGA („Make America Great Again“) nicht zum Nulltarif gibt. Wenn die US-Gesellschaft wieder auf den rechten Weg zurückfinden soll, sind radikale Einschnitte unvermeidlich.

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Einer davon könnte das US-Bildungsministerium betreffen. Es ist Trump schon lange ein Dorn im Auge, weil es in der Vergangenheit mit linken Kulturfunktionären durchsetzt war. Das Ministerium sei ein „großer Betrug“ und ein Hort von „Radikalen und Marxisten“, erklärte er. Deshalb soll es jetzt aufgelöst werden. Am Dienstag teilte Bildungsministerin Linda McMahon mit, ihr Haus habe „heute einen Stellenabbau eingeleitet, der fast 50 Prozent der Belegschaft des Ministeriums betrifft“.

Bei Trumps Amtsantritt hatte das Ministerium rund 4100 Mitarbeiter. Fast 600 Ministeriumsmitarbeiter hätten schon in den letzten Wochen zugestimmt, vorzeitig in Rente zu gehen, ist von Hausherrin McMahon zu hören. Weitere 1300 Mitarbeiter würden am 21. März in den Verwaltungsurlaub versetzt, aber bis Juni noch weiter bezahlt. Von Kürzungen werde kein Bereich des Ministeriums verschont bleiben. „Alle Abteilungen des Ministeriums sind von den Kürzungen betroffen, und einige Abteilungen müssen erheblich umstrukturiert werden, um Schülern, Eltern, Pädagogen und Steuerzahlern besser dienen zu können.“

Beobachter sind sich sicher, daß die angekündigte Umstrukturierung nur der erste Schritt zur kompletten Auflösung des Bildungsministeriums ist. Denn Trump hatte schon im Wahlkampf angekündigt, das Ministerium abschaffen zu wollen. Für Bildungsangelegenheiten sollen künftig nur noch die US-Bundesstaaten zuständig sein. Konsequenterweise hatte Trump gleich nach seiner Wahl erklärt: „Ich möchte, daß Linda sich selbst abschafft.“

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Das „Wall Street Journal“ hatte dieser Tage berichtet, daß Trump ein Dekret zur Auflösung des ganzen Ministeriums unterzeichnen wolle. Dem Entwurf zufolge sei das Experiment, das amerikanische Bildungswesen durch Bundesprogramme und -gelder zu kontrollieren sowie durch Bürokraten, die niemandem Rechenschaft schulden, gescheitert. Es habe Kinder, Lehrer und Familien im Stich gelassen. (mü)

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Ein
Kommentar

  1. Mark sagt:

    Wieder ein Punkt, der für Trump spricht. Er meint damit allerdings richtige und objektive Bildung, die damit Einzug halten soll. Denn der Begriff „Bildung“ wird allzuoft missbraucht. Marxistisch verseuchte Gehirne sagen „Bildung“ und meinen damit in Wirklichkeit eine Art Formung im Sinne von links-ideologischer Ausrichtung. Insofern ist es um diesen Wasserkopf ohnehin nicht schade. Und wie wäre es für die Mitarbeiter dieses kruden „Ministeriums“ einmal mit echter, werteschaffender Arbeit…?

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