Die Maske fällt: Massaker im „befreiten“ Syrien – der Westen schweigt

13. März 2025
Die Maske fällt: Massaker im „befreiten“ Syrien – der Westen schweigt
International
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Foto: Symbolbild

Damaskus/Latakia. Das syrische Islamistenregime unter Führung der Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS) hat wenige Monate nach seiner Machtübernahme die Maske fallen lassen und scheint jetzt gewillt, Syrien von ethnischen und religiösen Minderheiten zu säubern. Bei Kämpfen zwischen regierungstreuen Kräften und Kämpfern der alawitischen Minderheit des gestürzten Präsidenten Baschar al-Assad sollen bisher mehr als 1000 Menschen getötet worden sein. Unter den Opfern sind bislang nach Berichten der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mindestens 745 Zivilisten.

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Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden. Die Regierung in Damaskus behauptet mittlerweile, die Lage in Latakia und Tartus sei unter Kontrolle.

Die mehrheitlich von Alawiten bewohnte Region Latakia am Mittelmeer war seit Donnerstag Schauplatz heftiger Gefechte zwischen Kämpfern der neuen Führung und alawitischen Bewaffneten. Die in London ansässige Beobachtungsstelle spricht von regelrechten „Massakern“ und „Hinrichtungen“. Die Berichte werden durch zahlreiche Videos in den sozialen Netzwerken bestätigt, von denen eine Reihe in den letzten Tagen von dem unabhängigen Berichterstatter Marco Glowatzki verbreitet wurden.

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In den Videoberichten ist unter anderem von mehreren tausend Frauen, Kindern und älteren Menschen die Rede, die sich zum russischen Militärflugplatz Hmeimim in Latakia geflüchtet haben und auf russischen Beistand hoffen. Rußland, das zu den wichtigsten Unterstützern der im Dezember gestürzten Assad-Regierung gehörte, forderte am Samstag ein Ende des Blutvergießens. Die westliche „Wertegemeinschaft“ schweigt sich über die Massaker unterdessen aus. (mü)

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Ein
Kommentar

  1. Mark sagt:

    Ja, weil die „westliche Wertegemeinschaft“ ihre eigenen Vorstellungen von „Werten“ hat und immer hatte. Allerdings sind diese werten Herrschaften nicht die, für die sie sich vordergründig ausgeben. Die Vertreter und Begriffsformer dieser „Werte“ stecken mit hinter den Massakern. Als Drahtzieher, als Finanziers und als Waffenlieferer. Ob das manche wahrhaben wollen oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

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