Rom/London/Paris. Es zeichnet sich ab, daß es den Europäern nach dem Ausscheren der USA immer schwerer fällt, einen gemeinsamen Kurs in der Ukraine-Politik zu finden. Während Großbritannien und Frankreich den Krieg fortsetzen und sogar eigene Truppenkontingente in die Ukraine schicken wollen, kühlt die Begeisterung anderer Europäer jetzt spürbar ab.
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Italien unter der rechten Ministerpräsidentin Meloni ist offenbar nicht bereit, dem Beispiel Londons und Paris´ zu folgen. „Meiner Meinung nach ist die Umsetzung sehr komplex“, sagte Meloni in einem Interview des italienischen „Staatsfernsehens“ zu den britischen und französischen Plänen, legte sich dann aber fest: „Wir werden keine italienischen Soldaten in die Ukraine schicken.“ Vielmehr verfolge der Westen ein gemeinsames Ziel: den Frieden in der Ukraine. „Die zentrale Frage ist also, wie man einen Frieden aufbaut, der Sicherheitsgarantien für die Ukraine umfaßt“, sagte Meloni.
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Das euro-rechte Lager ist in dieser Frage offenbar tief gespalten und wurde von Donald Trumps Ankündigung, sich aus dem Ukrainekrieg zurückzuziehen, kalt erwischt. Denn anders als Meloni übt die Vorsitzende des französischen Rassemblement National, Marine Le Pen, Kritik an der Haltung Trumps und bezeichnet das Aussetzen der US-Helfen als „Brutalität“. Der niederländische Islamkritiker Geert Wilders hingegen beharrt darauf, daß keine niederländischen Truppen in die Ukraine geschickt werden. Die Uneinigkeit der Europäer wird mit jedem Tag größer. Ob es noch zu einer einheitlichen Ukrainepolitik der EU kommen wird, steht in den Sternen. (mü)
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