Neues von Nord Stream: Fließt bald wieder Gas durch die Ostsee-Pipeline?

10. März 2025
Neues von Nord Stream: Fließt bald wieder Gas durch die Ostsee-Pipeline?
International
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Foto: Symbolbild

Zug/Schweiz. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump ist für immer neue Überraschungen gut. Jetzt soll seine Administration sogar darauf hinarbeiten, daß durch die – mutmaßlich vom US-Militär zerstörten – Nord Stream-Pipelines bald wieder Gas fließt.

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Die Pipelines wurden am 26. September 2022 durch mehrere unterseeische Explosionen schwer beschädigt. Drei der vier Leitungsstränge wurden zerstört, aber einer blieb intakt. Offiziell sind die Verantwortlichen für den Anschlag bis heute unbekannt. Die Bundesregierung schweigt sich beharrlich aus. Der US-Investigativjournalist Seymour Hersh ist aber nach eigenen Recherchen im amerikanischen Geheimdienstmilieu fest davon überzeugt, daß der Auftrag zur Zerstörung der Pipelines im Weißen Haus gegeben wurde.

Laut Recherchen der „Financial Times“ und der „Bild“-Zeitung wird hinter den Kulissen darüber verhandelt, den Gasfluß von Rußland nach Deutschland wieder aufzunehmen. Das wäre vor allem für die Bundesregierung ein Affront, die sich schon vor der Zerstörung 2022 mit Nachdruck dafür starkgemacht hatte, Nord Stream 2 niemals in Betrieb zu nehmen. Den Berichten zufolge soll sich Matthias Warnig, ein früherer Stasi-Major, der über gute Kontakte zu Kremlchef Putin verfügt, dafür einsetzen, daß die Gaspipeline wieder in Betrieb genommen wird. Warnig soll dabei auf die Unterstützung amerikanischer Finanzinvestoren zählen können.

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Laut der „Bild“-Zeitung hat auch der frühere US-Botschafter in Berlin (und Trump-Vertraute) Richard Grenell seine Hände im Spiel. Er soll bereits in der Schweiz über einen Nord-Stream-Deal verhandelt haben – ohne Kenntnis und Mitwirkung der Bundesregierung. Die Personalie Grenell mutet freilich besonders abenteuerlich an, denn vor 2022 agitierte Grenell als US-Boschafter besonders scharf gegen die Inbetriebnahme der russisch-deutschen Pipeline und übte Druck auf europäische Firmen aus, die in das Projekt involviert waren.

Die Verhandlungen sollen, will man den Berichten glauben, am Rande der russisch-amerikanischen Ukraine-Gespräche Fahrt aufgenommen haben. In Brüssel soll man längst aufmerksam geworden sein. Warnig selbst dementiert offiziell alles. (rk)

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