Washington. Das Pentagon hat amerikanische Cyberoperationen gegen Rußland gestoppt, offenbar, um die aktuellen Ukraine-Verhandlungen mit Moskau nicht zu gefährden.
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Vor allem für die westlichen Medien ist das eine schallende Ohrfeige. Sie hatten in den letzten Jahren permanent und bei fast jeder sich bietenden Gelegenheit vor russischen Cyberangriffen gewarnt oder solche unterstellt. Nur in den seltensten Fällen berichteten sie darüber, wenn es sich um Unterstellungen ohne reale Grundlage handelte – so etwa nach der US-Wahl 2016. Daß auch westliche Geheimdienste Cyberangriffe gegen Rußland führten, wurde dabei immer dezent ausgeblendet.
Der „New York Times“ zufolge hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth nun den Kommandeur des U.S. Cyber Command angewiesen, sämtliche Planungen für offensive Cyberoperationen gegen Rußland einzustellen. Die genaue Reichweite und die Dauer der Anordnung sind unklar, da die Grenze zwischen offensiven und defensiven Cyberoperationen oft schwer zu ziehen ist. Die Anordnung gelte für die „absehbare Zukunft“. Sie betreffe aber nicht die National Security Agency (NSA).
Das Pentagon und das US Cyber Command lehnen eine offizielle Stellungnahme bislang ab. (mü)
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