Bukarest. Călin Georgescu, Gewinner der ersten Runde der rumänischen Präsidentschaftswahlen im Dezember, die wenig später vom Bukarester Verfassungsgericht annulliert wurden, setzt seine Hoffnungen auf US-Präsident Donald Trump. Georgescu war zuletzt vorübergehend verhaftet worden. Ob er bei der Wiederholung der Wahl im Mai antreten darf, steht derzeit in den Sternen – gegen ihn wird wegen vermeintlicher Wahlmanipulation ermittelt.
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Am Donnerstag veröffentlichte der US-Blogger Mario Nawfal auf X ein Interview mit Georgescu, in dem dieser sagt: „Ich bitte Präsident Trump, sich um die Situation zu kümmern.“
Dazu besteht durchaus Grund: Georgescu sieht sich mit insgesamt sechs Anklagen konfrontiert, darunter wegen „verfassungsfeindlicher Handlungen“ und angeblich falschen Angaben zu seinen Finanzen. Ihm wurde per Gerichtsbeschluß untersagt, das Land zu verlassen, im Fernsehen aufzutreten oder weitere Beiträge in den sozialen Medien zu veröffentlichen. Georgescu selbst sieht sich dadurch bestätigt – die Verfolgungskampagne gegen ihn habe den rumänischen „tiefen Staat“ und dessen Korruption entlarvt, sagt er.
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„Der tiefe Staat ist so stark in dieser speziellen Art von Aktivität“, erklärte Georgescu mit Blick auf seine Verhaftung am Mittwoch. Er versprach, „für unsere Freiheit und unsere Demokratie zu kämpfen“, und rief die USA auf, ihn dabei zu unterstützen. Die Vereinigten Staaten sollten ihm den Rücken stärken, um ihr eigenes Image als Leuchtturm der Demokratie zu wahren. Wenn die Demokratie „in einem Land“ durch einen „Staatsstreich“ besiegt werde, bedeute dies auch ein Scheitern für die USA.
Zuletzt hatte sich US-Vizepräsident J.D. Vance mit den Vorgängen in Rumänien auseinandergesetzt und auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar kritisiert, daß einige „alte, festgefahrene Interessenkreise“ in Rumänien „häßliche Wörter aus der Sowjet-Ära wie Fehlinformation und Desinformation“ benutzten, um ihre eigenen Interessen zu sichern und zu verhindern, daß ein Politiker mit „einem alternativen Standpunkt“ an die Macht kommt. Elon Musk kritisierte Georgescus Verhaftung am Mittwoch als „verkorkst“. (mü)
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