Washington. In der transatlantischen Partnerschaft zwischen Europäern und Amerikanern knirscht es gewaltig. Jetzt hat Elon Musk, in der Regierung Trump Sonderbeauftragter für die Reduzierung der Regierungsausgaben, an ein Tabu gerührt: er hat sich für einen Austritt der USA aus der NATO ausgesprochen. Am Sonntag reagierte Musk auf einen Beitrag des konservativen Kommentators Gunther Eagleman auf seiner Internetplattform X, in dem es hieß, es sei an der Zeit, aus der NATO und der UNO auszutreten. Musk dazu: „Ich stimme zu“.
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Eagleman selbst bezog sich auf die Forderung des republikanischen Senators Mike Lee, daß die USA sowohl aus der UNO als auch aus dem Militärbündnis austreten sollten. Lee argumentiert, daß die Vereinten Nationen ohne US-Finanzierung auskommen müßten, damit die USA ihre „nationale Souveränität“ wiederherstellen könnten. Im Kielwasser von Präsident Trump forderte er ebenfalls die NATO-Mitglieder auf, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen, und schlußfolgerte: „Wenn sie das nicht tun – und vielleicht sogar, wenn sie es tun –, sollten die USA ernsthaft in Erwägung ziehen, aus der NATO auszutreten.“
Bei Musk stoßen solche Äußerungen auf offene Ohren. Er hatte sich schon zuvor auf eine Äußerung von Lee, wonach die Zeit der NATO und der Kalte Krieg „vorbei“ seien, für eine „gründliche Überprüfung“ des westlichen Militärbündnisses ausgesprochen. Im März 2024 hatte er sich darüber hinaus der Aussage des Unternehmers David Sacks angeschlossen, es gebe keinen Grund mehr für die Existenz der NATO. (mü)
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