Wolfsburg. Erst vor wenigen Wochen hatte VW die Bombe platzen lassen und Werksschließungen im Stammland Deutschland angekündigt. Jetzt legte der Betriebsrat nach und wurde konkret: Zehntausende Arbeitsplätze sollen wegfallen. Drei Werke sollen komplett geschlossen werden, andere Standorte müssen mit harten Einschnitten rechnen. Und die verbleibenden Mitarbeiter müssen sich auf Gehaltskürzungen einstellen.
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Darüber hinaus seien auch Kürzungen und Einsparungen an allen anderen Standorten geplant, sagte Betriebsratschefin Daniela Cavallo auf einer Informationsveranstaltung in Wolfsburg. Sie schilderte die Lage als dramatisch und sprach von einem „Ausverkauf“.
Von den Kürzungsplänen seien alle Standorte in Deutschland betroffen. Die Schließung des Werks in Osnabrück gilt als wahrscheinlich, da der Standort kürzlich einen Auftrag von Porsche verloren hat.
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Die verbleibenden Mitarbeiter müssen mit empfindlichen Gehaltskürzungen rechnen. Um bis zu 18 Prozent sollen die Löhne und Gehälter gekürzt werden, mindestens aber um 10 Prozent. Zudem fordert das Management in den kommenden beiden Jahren Nullrunden. Außerdem sollen Zulagen und Boni gestrichen werden. Geplant ist die Schließung ganzer Abteilungen bzw. ihre Verlegung ins Ausland.
Derzeit unterhält VW in Deutschland insgesamt zehn Werke und beschäftigt 120.000 Mitarbeiter. Die Hälfte davon ist am Standort Wolfsburg tätig. VW gilt seit den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts wie kaum ein anderes Unternehmen als deutsche Vorzeigefirma. Es sagt viel über den Industriestandort Deutschland aus, wenn VW jetzt im Stammland seine Kapazitäten herunterfährt. (rk)
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Vor einigen Jahren war die Welt für VW noch in Ordnung. Der Verkauf der VW-Modelle im In- und im Ausland boomte. In den 50er und 60er Jahren war der legendäre VW-Käfer das Kultauto schlechthin, das Nachfolgemodell Golf wurde ebenso zum Kultauto, insbesondere bei jungen Leuten (Generation Golf).
Aber die Konkurrenz aus Fernost schlief nicht! Der japanische Autokonzern Toyota verdrängte VW von Platz 1 der Welt-Automobilherstellerfirmen. Die „Klimakrise“ führte zur Entwicklung der abgasfreien Elektroautos (E-Autos), die – soweit in China produziert – hierzulande bisher deutlich preisgünstiger sind als E-Autos aus heimischer Produktion (jüngst werden allerdings E-Autos aus chinesischer Produktion durch EU-Strafzölle künstlich verteuert!).
Vor kurzem schlug die VW-Führung Alarm, die Situation bei VW sei dramatisch. Die Verkaufszahlen seien auf ganzer Linie eingebrochen, Werkschließungen einhergehend mit dem Verlust zig-tausender Arbeitsplätze seien nicht mehr zu vermeiden.
Um zu retten, was noch zu retten ist, plant der VW-Vorstand massive Lohnkürzungen der verbleibenden Mitarbeiter. Das gefällt der IG Metall freilich überhaupt nicht, sie droht mit Streiks ab Ende der Friedenspflicht im November. „Ampel“-Kanzler Scholz hat bereits angekündigt, er wolle sich in den Streit VW versus IG Metall (Tarifparteien) nicht einmischen.
Die glorreichen Zeiten der Weltfirma Volkswagen, Hauptakteur des deutschen Wirtschaftswunders in den Fünfzigern, dürften damit erst einmal vorbei sein. Für die entlassenen VW-Mitarbeiter wird Weihnachten 2024 ein trauriges Fest werden!
[…] Quelle: zuerst.de […]
Das ist die Folge der Anbiederung an die grünideologische Wirtschafts“politik“ auf Kosten der Belegschaft. Das selbsterklärte Ziel von VW ist, bis 2050 klimaneutral zu werden („Way to Zero“). Solange in Deutschland Klimawahn und „Kampf gegen Rechts“ mit Abstand höchste Priorität haben – auch seitens der Gewerkschaften, die eigentlich Arbeitnehmerinteressen vertreten sollten – wird es weiter dramatisch bergab gehen. Wir produzieren dann zwar nichts mehr, dafür sind wir die ersten in der Welt, die die „Klimaziele“ erreichen.