Rom. Ja, ihn gibt es auch noch. Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich pessismistisch über den politischen Kurs des Landes unter der derzeitigen links-rechtspopulistischen Regierung geäußert und fürchtet, daß Italien auf dunkle Zeiten zusteuert. Wörtlich sagte Berlusconi jetzt bei einem Auftritt in Rom: „Ich spüre ein Klima mangelnder Freiheit, wir befinden uns in einer nicht liberalen Demokratie, einer Vorstufe der Diktatur.“ Berlusconi forderte in diesem Zusammenhang Lega-Chef Salvini zum Bruch der Regierungskoalition mit der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung auf.
Dieser widersprach prompt. In Italien bestehe keine Gefahr einer Diktatur. Er bezeichnete Berlusconis Aussagen als „Blödsinn“, der aus dem Mund von „Brüsseler Bürokraten“ oder „frustrierten Linkspolitikern“ kommen könnte. (mü)
Der Mafioso soll sein Maul halten – abtreten – und nie wieder kommen!