Peking. China betrachtet die weltweite Einmischungs- und Destabilisierungspolitik der USA mit Sorge und hat jetzt Gegenmaßnahmen vorgeschlagen: so sollten Rußland und China ihre gegenseitige politische Unterstützung, unter anderem auch im Bereich der „Souveränitätssicherung“, ausbauen, erklärte jetzt der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas, Xi Jinping, bei einem Treffen mit Kremlchef Putin am Rande des G20-Gipfels.
Wörtlich wird Xi in Medien mit den Worten zitiert: „Wir hoffen darauf, daß unsere Seiten die Zusammenarbeit vertiefen werden, um unsere Vereinbarungen zu verwirklichen. Unsere Länder müssen die allseitige Partnerschaft noch intensiver entwickeln sowie die gegenseitige politische Unterstützung und die Unterstützung des jeweils anderen Landes in der Souveränitätssicherung fördern.“
Peking unterstütze insbesondere „energisch das Bestreben Rußlands, den Weg der Entwicklung in Übereinstimmung mit den Realitäten des Landes zu gehen“, sagte Xi außerdem, und: „Wir sehen das Gedeihen und die Entwicklung Rußlands als unsere eigene Entwicklungschance.“ Chinas Staatsoberhaupt verwies in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit einer intensiveren Verkoppelung der Strategien der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EAWG) und der neuen „Seidenstraße“, deren Ausbau von Rußland und China gleichermaßen vorangetrieben wird. (mü)