Foto: Wikimedia/US Navy
Baraawe. Soldaten der US-Eliteeinheit Navy SEALs haben am Wochenende in der Küstenstadt Baraawe im Süden Somalias versucht, einen Anführer der Islamisten Miliz al-Shabaab zu liquidieren.
Einem Bericht der „New York Times“ zufolge habe ein Team der Einheit am Samstag im Morgengrauen eine Villa des aus Tschetschenien stammenden al-Shabaab-Kommandeurs Abu Diyad vom Wasser aus angegriffen. Die sich daraufhin entwickelnden Kämpfe, in deren Verlauf auch US-Helikopter zum Einsatz kamen, hätten über eine Stunde lang angedauert, berichtet die Nachrichtenagentur sda. Aus somalischen Geheimdienstkreisen hieß es laut der Nachrichtenagentur AFP, Abu Diyad sei bei dem Angriff verletzt worden. Insgesamt sollen bei dem Gefecht sieben Menschen ums Leben gekommen sein, andere Quellen dagegen sprechen von einem Toten.
Dieser Beitrag erschien zuerst in der „Deutschen Militärzeitschrift (DMZ).