Wiener Schulen: Deutschsprachige Kinder sind nur noch die Ausnahme
Wien. An den Schulen der österreichischen Hauptstadt Wien läßt sich unschwer ablesen, wohin die Reise geht: Sprachprobleme, Lehrermangel, Fehlzeiten und Konflikte prägen den Schulalltag. Jetzt machte eine anonym schreibende Lehrkraft unter dem Namen „Teacher-X“ auf Telegram ihrem Ärger Luft. Sie berichtet von Klassen, in denen Deutsch nur noch eine Minderheitensprache ist.
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In einer dritten Volksschulklasse von 2025 lauteten Schreibproben etwa: „Wir sint auf im zewsto im Schtefan Plaz.“ und „ich war in an Gebutzagt. gefarat.“ Teacher-X führt solche Beispiele als Folge eines unzureichenden Spracherwerbs auf. In einer 25-köpfigen Klasse gebe es höchstens zwei bis drei Kinder mit deutscher Muttersprache, teils aber auch kein einziges. Hinzu kämen Kinder aus integrierten Familien, Schüler mit geringen Deutschkenntnissen und zwei bis acht Seiteneinsteiger. Altersunterschiede von bis zu drei Jahren seien keine Seltenheit. Man brauche sich nicht zu wundern, daß ein geregelter und disziplinierter Unterricht unter solchen Umständen kaum mehr möglich sei.
Fehlzeiten seien ebenfalls ein Thema. Eltern meldeten Kinder etwa wegen religiöser Feiertage ab. Nach Angaben von Teacher-X könnten islamische Kinder dadurch bis zu zwölf zusätzliche freie Tage jährlich erhalten. Der versäumte Unterricht werde in der Regel nicht nachgeholt.
Hinzu kämen religiöse Konflikte in den Klassenzimmern. Genannt werden Halal-Vorgaben, Aufforderungen an Pädagoginnen zu zurückhaltender Kleidung, Koranlesen bei gleichzeitiger Untersagung des Bibellesens sowie Fälle von Kindern, die Hinrichtungen nachspielten. Rund ein Drittel der Wiener Schulkinder habe einen islamischen Hintergrund; an Mittelschulen träten vermehrt Sittenwächter auf.
Auch Gewalt und sexuelle Übergriffe werden beschrieben. Ein Schüler wurde nach einem Angriff erst rund zwei Wochen später suspendiert. Ein anderer beschuldigte Mitschüler wiederholt unbegründet, provozierte sie und entblößte sich vor Kindern.
Teacher-X fordert kleinere und besser betreute Lerngruppen, mehrere gleichzeitig anwesende Lehrkräfte, Intensivklassen für Seiteneinsteiger, verbindliche Integrationsleistungen von Kindern und Eltern sowie Sanktionen bei Verweigerung. Aber solche Forderungen sind nichts Neues. Im links-pink-regierten Wien stoßen sie auf taube Ohren. (rk)
Bildquelle: suedtiroler-freiheit.com
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