US-Vize JD Vance: Exzesse in Frankreich sind Folge linker Migrationspolitik
Washington/Paris. Mit Blick auf die anhaltenden schweren Ausschreitungen in Frankreich sieht sich US-Vizepräsident JD Vance in seiner Kritik an der verfehlten europäischen Migrationspolitik bestätigt. Auf der Plattform X machte Vance linke Politiker für die Entwicklung verantwortlich. Sie hätten „im Namen von Vielfalt und Mitgefühl“ die „Dritte Welt“ nach Frankreich und in andere Länder geholt und dabei grundlegende Fragen der Integration ignoriert.
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Wörtlich schrieb Vance: „Man hat ihnen gesagt, daß dies dazu führen würde, und sie haben nicht zugehört.“ Frankreich, ein „wunderschönes Land mit großartigen Menschen“, müsse den „Wahnsinn stoppen“, bevor weitere seiner Wahrzeichen in Flammen aufgingen. Vance´ Botschaft richtete sich aber auch an die Vereinigten Staaten: „Und ich hoffe, daß die Amerikaner aufpassen. Das ist die Zukunft, die die Demokraten im Kongreß für euer Land anstreben.“
Am 3. November stehen in den USA Kongreßwahlen an. Donald Trumps Republikaner wollen ihre knappen Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat verteidigen. Vance nutzt die Ereignisse in Frankreich, um vor einer ähnlichen Entwicklung in den USA unter demokratischer Führung zu warnen.
Vance kritisiert die Migrationspolitik der Europäer bereits seit längerem. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2025 bezeichnete er die Massenmigration als eine der dringendsten Herausforderungen für die westlichen Länder. Sie sei, sagte er damals an die Adresse seiner Gastgeber gerichtet, nicht zufällig entstanden, sondern Folge verfehlter politischer Entscheidungen über rund ein Jahrzehnt hinweg.
Die Regierung Trump verfolgt seit ihrem Amtsantritt im Januar 2025 einen harten Kurs gegen jedwede weitere Zuwanderung. Sie setzt auf verschärfte Grenzkontrollen und Abschiebungen und hat auch die legale Zuwanderung eingeschränkt. (rk)
Bild von Hubert de Thé auf Pixabay
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