Trump spricht Klartext: Ausländische Unternehmen müssen sich an US-Gesetze halten

Trump spricht Klartext: Ausländische Unternehmen müssen sich an US-Gesetze halten
Foto: Symbolbild

Washington/Atlanta. Der Kampf gegen illegale Migranten ist für US-Präsident Donald Trump Chefsache. Er nimmt ihn ernst und setzt damit eines seiner zentralen Wahlkampfversprechen um, wo immer sich die Gelegenheit bietet. Jetzt sind bei einer großangelegten Razzia der US-Einwanderungsbehörde ICE mehr als 300 südkoreanische Arbeiter in einer im Bau befindlichen Batteriefabrik der Unternehmen Hyundai und LG im Bundesstaat Georgia festgenommen worden. Es war die bislang größte derartige Aktion an einem einzelnen Ort im Rahmen des landesweiten Vorgehens der US-Behörden gegen Migranten.

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Trump bekräftigte anschließend auf Truth Social die Rechtmäßigkeit der Maßnahme: „ICE hat das Richtige getan, denn sie waren illegalerweise hier.“ In seiner Stellungnahme forderte er ausländische Unternehmen eindringlich zur Einhaltung der amerikanischen Gesetze auf: „Bitte halten Sie sich an die Einwanderungsgesetze unseres Landes.“ Gleichzeitig betonte er: „Ihre Investitionen sind willkommen, und wir ermutigen Sie, Ihre sehr schlauen Leute auf legale Weise mitzubringen.“ Zudem appellierte er an die Betriebe, „US-Arbeiter anzustellen und auszubilden“.

Der Vorfall belastet freilich die Beziehungen zwischen Washington und Seoul. Der südkoreanische Kabinettschef Kang Hoonsik erklärte, die Verhandlungen über die Entlassung der Festgenommenen seien abgeschlossen. Sobald alle Formalitäten erledigt seien, „wird ein Charterflug starten, um unsere Bürger nach Hause zu bringen“. (mü)

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