Deutschland einig Messerland: Ein ganz normales Wochenende

Deutschland einig Messerland: Ein ganz normales Wochenende
Foto: Symbolbild

München/Essen/Düsseldorf. Gutmenschen und andere Linke werden es auf Hitze und Sonne schieben: auch am ersten Juli-Wochenende registrierten Polizei und Rettungskräfte bundesweit wieder eine Reihe von Gewalttaten mit Messern und anderen Stichwaffen. Bereits in der Nacht zum 2. Juli war im hessischen Calden ein 27jähriger Mann nach einer Auseinandersetzung tödlich verletzt worden. Das spätere Opfer traf sich gemeinsam mit einem 21jährigen Tatverdächtigen und weiteren Personen, um einen bereits bestehenden Konflikt auszuräumen. Die Situation eskalierte. Nach Angaben der Polizei kamen Messer zum Einsatz, außerdem wurde mit einer Schreckschußwaffe geschossen. Der 27jährige erlag noch am Tatort seinen Stichverletzungen, der Tatverdächtige wurde einen Tag später festgenommen.

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Am Freitagabend griff in Berlin-Mariendorf bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen ein bislang unbekannter Täter mit einer Machete an. Zwei 17jährige erlitten Schnittverletzungen.

In Essen-Rüttenscheid wurden in der Nacht zum Sonntag nach einem Streit vor einer Veranstaltung drei „Männer“ im Alter von 40 bis 48 Jahren durch Messerstiche schwer verletzt. Die Polizei nahm einen 46jährigen Tatverdächtigen fest. Ein 56jähriger Sicherheitsmitarbeiter brach am Einsatzort zusammen und starb. Nach Informationen des WDR handelte es sich bei der Veranstaltung um eine „Estarabim-Party“ mit türkischer Popmusik der 1970er Jahre. Rund 150 Besucher befanden sich zur Tatzeit vor Ort. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen erklärte mantraartig: „Gewalt hat in unserer Stadt keinen Platz“. Die Realität widerspricht ihm.

Auch in Düsseldorf-Oberkassel ermittelt die Polizei nach einer Messerattacke. Ein 30jähriger Mann wurde nach mehreren Messerstichen schwer verletzt. Seine 19jährige Begleiterin erlitt ebenfalls schwere Verletzungen, als sie versuchte, das Fluchtfahrzeug aufzuhalten, und mehrere Meter auf der Motorhaube mitgeschleift wurde. Der Messerstecher ist flüchtig.

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Weitere Messerangriffe meldeten die Behörden aus Arnsberg, wo ein 18jähriger verletzt wurde, sowie aus Erfurt. Dort gerieten drei „Männer“ in Streit, was nichts mit dem gleichzeitig stattfindenden AfD-Parteitag zu tun hatte; zwei wurden mit einem Messer verletzt, einer davon schwer. In einer weiteren nächtlichen Auseinandersetzung zwischen zwei 18jährigen, einer 16jährigen und einem 20jährigen erlitt eine 18jährige eine leichte Schnittverletzung. Die Ermittlungen laufen – gemessert wird trotzdem nach Herzenslust. (rk)

Image by Michal Renčo from Pixabay

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