Trump liefert: 2,3 Millionen weniger Illegale in den USA

Trump liefert: 2,3 Millionen weniger Illegale in den USA
Foto: Symbolbild

Washington. Zumindest in der Zuwanderungs- und Asylpolitik hält US-Präsident Donald Trump seine Wahlversprechen ein: die Zahl der illegal in den USA lebenden Migranten ist seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus laut einer Auswertung des Center for Immigration Studies (CIS) deutlich gesunken. Von Januar 2025 bis Juli 2026 verringerte sich die geschätzte Zahl von 15,8 auf 13,5 Millionen Menschen – ein Rückgang um stattliche rund 2,3 Millionen.

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Die CIS-Berechnung stützt sich auf die monatliche Current Population Survey des US Census Bureau. Erfaßt wird dabei die Nettoentwicklung. Neben Abschiebungen spielen deshalb auch freiwillige Ausreisen und Veränderungen des Aufenthaltsstatus eine Rolle. Insgesamt sank die im Ausland geborene US-Bevölkerung seit Januar 2025 um 2,9 Millionen. Unter Joe Biden war sie allein von Januar 2021 bis Januar 2025 noch um 8,3 Millionen gestiegen.

Auch die offiziellen Zahlen zur Nettozuwanderung weisen auf eine deutliche Veränderung hin. 2024 wurden rund 2,7 Millionen registriert, 2025 noch etwa 1,3 Millionen. Für den Zeitraum bis Mitte 2026 erwartete das Census Bureau bei gleichbleibendem Trend lediglich noch rund 321.000 Neuzugänge. Allein zwischen Januar und Juni 2025 ging die im Ausland geborene Bevölkerung in der Current Population Survey von 53,3 auf 51,9 Millionen zurück.

Trump hatte nach seinem Amtsantritt den nationalen Notstand an der US-Südgrenze ausgerufen und die Einwanderungspolitik auf stärkere Grenzkontrolle, Abschreckung und mehr Abschiebungen ausgerichtet. Im August meldete das Heimatschutzministerium 15 Monate in Folge, in denen an der Grenze aufgegriffene Migranten nicht zur Weiterreise ins Landesinnere freigelassen wurden.

Nach CIS-Angaben entfielen 44 Prozent des Rückgangs auf Erwerbstätige. Zugleich nahm die Beschäftigung unter in den USA Geborenen zu. Der Rückgang der im Ausland geborenen Bevölkerung setzte bereits kurz nach dem Regierungswechsel 2021 ein und setzte sich bis Juli 2026 fort. (mü)

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