Ruinöse Klimapolitik: 1,3 Billionen Euro – wofür?
Berlin. Die „Energiewende“ haben die Deutschen der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu verdanken. Inzwischen glaubt offenbar nicht einmal mehr die Bundesregierung daran, daß sie mit ihrer Energie- und Klimapolitik irgendjemandem etwas Gutes tut – nicht einmal dem Klima. Eine aktuelle Studie des Bundestages spricht Klartext: demnach verschlingt die „Energiewende“ bis zum Jahr 2100 geschätzte 1,3 Billionen Euro – bei einem theoretischen Temperaturgewinn von 0,016 Grad Celsius. Die Kosten für eine vollständige Klimaneutralität stünden damit in keinem Verhältnis zum globalen Effekt, selbst wenn man den Berechnungen des Weltklimarates folge, heißt es in dem Bericht.
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Während Berlin an der CO2-Reduktion festhält, setzen China und Indien auf Kohle, Öl, Gas und Kernkraft. Der chinesische Energiemix besteht zu fast neunzig Prozent aus fossilen Quellen. Die Volksrepublik emittierte 2023 rund zwölf Milliarden Tonnen CO2, Indien über drei Milliarden, die USA 4,9 Milliarden. Deutschland liegt mit knapp 600 Millionen Tonnen auf Platz neun.
Die Folge der deutschen Energiepolitik: Industriekunden zahlen im Schnitt 15 bis 20 Cent pro Kilowattstunde – in China sind es sieben bis neun Cent. Die doppelte Belastung macht viele Unternehmen international wettbewerbsunfähig. Bis zu 400.000 Arbeitsplätze in Schlüsselbranchen wie Chemie, Automobilbau und Stahlproduktion sind akut gefährdet. BASF, ThyssenKrupp und VW geraten zunehmend unter Druck.
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Die Abschaltung der Kernkraftwerke mitten in der Energiekrise und das Abwürgen der heimischen Kohleverstromung tun ihr Übriges. Die volatilen Quellen Wind und Sonne können die Grundlast nicht sichern. Das Ergebnis ist eine galoppierende Deindustrialisierung, die Wertschöpfung und Produktion ins Ausland verlagert – dorthin, wo die Energie preiswert und die Versorgung stabil ist. Ein Ende des Irrwegs ist nicht in Sicht – zumindest nicht in Deutschland. (rk)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
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