Riesenskandal in der Münchner Ausländerbehörde: Millionengeschäft mit Aufenthaltstiteln
München. Vor einem Jahr machte ein ausgedehnter Korruptionsskandal an der Münchner Ausländerbehörde Schlagzeilen. Mitarbeiter der Behörde sollen Antragssteller und Kunden erpreßt und Behörden-Dienstleistungen gegen klingende Münze verkauft haben. Die linken Münchner Lokalmedien bemühten sich, den Fall kleinzuschreiben. Doch im Zuge der Ermittlungen kamen immer neue Details ans Tageslicht.
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Die Staatsanwaltschaft München I hat Anklage gegen eine frühere Mitarbeiterin des Kreisverwaltungsreferats sowie zwei mutmaßliche Komplizen erhoben. Nach Überzeugung der Ermittler sollen sie ein regelrechtes „System“ in der Behörde aufgebaut haben, mit dem vietnamesischen Staatsangehörigen gegen hohe Geldzahlungen Aufenthaltsrechte verschafft wurden, obwohl die rechtlichen Voraussetzungen fehlten.
Im Mittelpunkt steht eine 36jährige ehemalige Behördenmitarbeiterin. Ihr werden allein 85 Fälle von Bestechlichkeit vorgeworfen. Zugleich steht sie im Verdacht, gewerbs- und bandenmäßig am Einschleusen von Ausländern beteiligt gewesen zu sein. In 68 Fällen kommt zusätzlich der Vorwurf der Urkundenfälschung hinzu. Zwei Albaner im Alter von 34 und 31 Jahren sollen ebenfalls Mitglieder der Gruppe gewesen sein. Gegen einen von ihnen wird darüber hinaus wegen Dokumentenfälschung ermittelt – ebenfalls im bandenmäßigen Stil.
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Nach den Ermittlungen stellte die Beschuldigte zwischen September 2024 und Mai 2025 Aufenthaltserlaubnisse und sogenannte Fiktionsbescheinigungen für vietnamesische Antragsteller aus, obwohl ihr deren fehlende Anspruchsgrundlage bekannt gewesen sein soll. Die Begünstigten hätten dafür nach Angaben der Staatsanwaltschaft jeweils Beträge „im mindestens fünfstelligen Bereich“ gezahlt. Bei 85 Fällen summieren sich die mutmaßlichen Zahlungen auf weit über 850.000 Euro.
Einer der Mitangeklagten soll darüber hinaus gefälschte slowenische Aufenthaltstitel beschafft oder selbst hergestellt haben. Zudem habe er den Kontakt zu den Antragstellern organisiert. Der zweite Beschuldigte soll die Geldübergaben im Kreisverwaltungsreferat abgewickelt haben.
Zwei der Angeklagten sitzen bereits seit Mitte Dezember 2025 in Untersuchungshaft. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden Ermittler rund 100.000 Euro Bargeld sowie 200 Gramm Gold und 250 Gramm Silber. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, es sei „beabsichtigt, im Rahmen der Hauptverhandlung die Einziehung eines Betrages in Höhe von 850.000 Euro“ zu beantragen.
Gegen fünf weitere Verdächtige dauern die Ermittlungen an. (rk)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
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Kommentare 3
Damit hat die Münchner Ausländebehörde ja wirklich tolle Kollegen, die in ihrer Gier nach Geld total an Gesetzen vorbei,sich bereichert haben. Das schlimmste dabei sind jedoch nicht nur die Behördenmitarbeiter,die offensichtlich alle Deutsche sind,sondern die Tatsache,dass alle anderen Beteiligten Ausländer waren, die der Organisierten Kriminalität zuzuordnen sind.Das passt genau zur Veröffentlichung der Polizeistatistik in Deutschland. Wir sind zm Teil zu einem Mafia-Land,zu einem korrupten und blinden Staat geworden,der die ausufernde Kriminalität nicht in den Griff bekommt. Wenn man diese Vorfälle auf ganz Deutschland umlegt,braucht man sich nicht zu wundern,dass wir auf dem Weg zu einem rechtlosen und verdorbenen Staat uns befinden. Ich möchte nicht alle Behörden,alle Ämter,alle Oranisationen inkognito prüfen,um festzustellen,wie manche mit den Gesetzen in Deutschland fahrlässig oder mit voller Absicht umgehen. Wir sind mit solchen Beispielen zu einer Bananenrepublik geworden. Kein Mensch, keine Behörde in Deutschland kann genau angeben,wieviel illegale Menschen in ihrem Bereich leben, Kontrollen werden wegen Personalmangel selten durchgeführt. Wer mit solchen Bestechungsvorfällen,mit solchen kriminellen Handlungen in einer Behörde jahrelang arbeiten konnte,zeigt offensichtlich,dass er kein Mitarbeiter einer Behörde sondern Mitglied einer Asylmafia ist.
Über Jahre hinweg offene Grenzen sind nicht wieder gut zu machen. Die aggressiven Migranten aus Nahost und Afrika sind inzwischen in den kleinsten Dörfern angekommen.
Das läuft bei den sogenannten „Einbürgerungen“ auch nicht anders ab, da ziehen sich diese Geschäfte eben langfistiger hin. Was den Mitarbeitern solcher Behörden wiederum eine gute Einnahmequelle auf Jahre verschafft.