Linke wollen AfD-Parteitag blockieren: Interessiert die Staatsanwaltschaft nicht
Berlin/Erfurt. Gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt mobilisiert – wenig überraschend – ein breites „zivilgesellschaftliches“ Bündnis aus einschlägigen Initiativen, Vereinen und Einzeldarstellern. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Teilnehmer für Blockaden und Störaktionen zu gewinnen. Zur Einstimmung veröffentlichte die Gruppe jetzt auf Instagram ein Video mit dem Titel „Make it Count“. Dort heißt es: „Rechte schreien nach Macht, Konservative machen ihnen den Weg frei. Es ist deine Entscheidung: Stellst du dich ihnen in den Weg?“ Zudem kündigt das Bündnis an: „Am 4. Juli blockieren wir zusammen in Erfurt den AfD-Bundesparteitag.“
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Der Clip arbeitet mit dramatischen Bildern und entsprechender Musik. Junge Menschen werden in Alltagsszenen gezeigt, beim Sport, Tanzen oder auf der Straße. Auch die Vorsitzende der Linkspartei, Heidi Reichinnek, tritt kurz in Erscheinung.
Den gesprochenen Text liefert die Schauspielerin Katja Riemann. Sie fragt: „Warum gehst du weiter, wenn alle anderen stehen bleiben? Warum widersprichst du, wenn alle anderen schweigen?“ Später erklärt sie: „Alles steht auf dem Spiel. Parolen werden lauter. Aus Worten wird Gewalt. Grenzen verschieben sich.“ Am Ende folgt der Appell: „Wir mischen uns ein, wir kämpfen. Es liegt an uns, den Unterschied zu machen.“
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Riemann engagierte sich bereits früher bei Aktionen gegen die AfD. Bei der Berlinale 2024 beteiligte sie sich an dem Aufruf „Defend Democracy!“, nachdem AfD-Politiker zu der Eröffnungsgala erst eingeladen und anschließend wieder ausgeladen worden waren.
Auf seiner Internetseite vergleicht das Bündnis die AfD rundweg mit dem Nationalsozialismus und verweist auf den historischen Abstand von knapp 30 Kilometern zwischen Weimar und Erfurt. Die bundesweit vernetzte Initiative kündigt an, den Protest nicht nur online, sondern auch durch Informationsveranstaltungen, Plakataktionen und Haustürbesuche (!) organisieren zu wollen. Für Polizei und Staatsanwaltschaft ist die unverhohlene Blockadeankündigung offenbar kein Thema. (rk)
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Kommentare 1
Schon die Androhung einer Blockade am 4.7.2026 des Bundesparteitages der AFD durch linke Organisationen,durch Beiträge der Linken aus dem Bundestag und die Aufforderung zur Blockade sollten eigentlich bei Polizei und der Staatsanwalt die Alarmglocken läuten lassen.Sollte diese Staatsanwalt jetzt rechtzeitig nicht einschreiten,drohen am Parteitag wieder regelrechte Straßenschlachten in Erfurt. Und die sind vom linken Spektrum auch so gewollt. Man sieht deshalb,wie diese „Linken“ mit der Demokratie umgehen und nur ihren Eigennutz in den Vordergrund stellen. Wer wohl wird diesmal die Kosten für den Polizeidienst,für die Ausschreitungen in Erfurt bezahlen? Nicht die Linken sondern die Allgemeinheit, die Steuerzahler im Land. Ich bin gespannt,wie der sogenannte demokratische Staat in Erfurt noch funktioniert. Entweder er schreitet gegen eine solche Androhung ein oder die verantwortlichen Politiker und Parteien sind blind vor lauter linker Idiologie, die drauf und dran ist,in Deutschland zusammen mit der CDU und der SPD die Macht übernehmen zu wollen. Es ist jedoch eine Rechnung, die ohne den Wirt gemacht wird.