Jährliches Vornamen-Ranking: Mohammed stark im Kommen
Berlin/München. Der Bevölkerungsaustausch vollzieht sich in Deutschland längst nicht mehr still und leise. Die Statistiken lassen nicht viel Spielraum für Interpretationen: in Berlin, Hamburg und Bremen war der Name Mohammed im Jahr 2025 der am häufigsten vergebene Jungenname. Die Gesellschaft für deutsche Sprache legte ihrer Auswertung verschiedene Schreibweisen zugrunde, darunter Mohammad, Mohamed und Muhammad. Bundesweit erreichte der Name Platz elf, während Noah erneut die Rangliste anführte. Dahinter folgten Varianten von Matteo sowie Theo, Leo, Emil, Leon, Elias, Paul, Luca und Henry.
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In den drei Stadtstaaten, die allesamt mit hohen Ausländeranteilen „gesegnet“ sind, stand Mohammed jedoch auf Rang eins. Auch in Hessen und im Saarland gehört der Name zu den beiden meistvergebenen Jungennamen – und zeigt damit an, wie die demographische Zukunft aussieht.
Die Gesellschaft für deutsche Sprache stützt ihre jährlichen Listen auf Daten aus mehreren hundert Standesämtern und veröffentlicht sowohl bundesweite als auch regionale Rangfolgen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Regionen.
Für Wien ergab eine Auswertung der Rohdaten der Statistik Austria, daß Mohammed auf dem sechsten Platz liegt. (rk)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
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